Das Team aus Hessen erhält die ausgeschriebene Wildcard und sticht damit Rasta Vechta aus, beide Klubs waren sportlich abgestiegen. Wie die BBL mitteilte, schloss sich die Gesellschafterversammlung am Freitag dem Votum der Bundesliga-Vereine an und erteilte Gießen den Zuschlag.
Dieser "Wiedereintritt" ist für die 46ers verbunden mit einer Zahlung in Höhe von 700.000 Euro an die BBL GmbH, welche über zwei Jahre (jeweils 350.000 Euro) zu entrichten ist. "Wir sind überglücklich und wollen uns für das ausgesprochene Vertrauen bei den Klubs, dem Deutschen Basketball Bund und der BBL GmbH bedanken", sagte Gießens Geschäftsführer Stephan Dehler: "Wir haben, wie jeder Klub, ein sehr schweres Jahr hinter uns und werden uns in der kommenden Saison neu beweisen."
Vechta nahm das Aus sportlich. "Gratulation an die Gießener, die wie wir eine starke Bewerbung abgegeben haben", sagte Klubchef Stefan Niemeyer: "Jetzt gerade ist die Enttäuschung schon extrem groß - das muss man erstmal sacken lassen. Aber natürlich werden wir versuchen, möglichst schnell in die BBL zurückzukommen."
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Der Platz war frei geworden, weil aus der 2. Liga (ProA) nur die MLP Academics Heidelberg aufsteigen. Die Bayer Giants Leverkusen haben trotz ihrer sportlichen Qualifikation keine Lizenz beantragt. BBL-Geschäftsführer Stefan Holz betonte nun, dass auch Vechta "die erneute Teilnahme am Bundesligaspielbetrieb verdient" hätte, "am Ende sprach die Mehrheit des Votums für die 46ers."
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