"Ab einem gewissen Punkt im dritten Viertel haben wir nur noch als Individuen gespielt, nicht mehr als Team, so sind wir zerschmolzen", sagte der Italiener zum 76:83 (33:46) bei Valencia Basket: "Das hat uns das Spiel gekostet."
Ein Sieg hätte womöglich schon der entscheidende Schritt im Rennen um einen Platz in den Play-offs der europäischen Königsklasse sein können. Durch den Rückschlag müssen die Bayern noch warten, doch die Aussichten auf den historischen Sprung in die Finalrunde sind weiter glänzend. Noch kein Bundesligist hat das geschafft.
"Wir spielen alle 48 Stunden seit drei Wochen, und am Ende waren wir tot, aber in der Lage, ein großartiges drittes Viertel zu produzieren", so Trinchieri. Auch in Spanien lagen die Bayern um Topscorer Vladimir Lucic (20 Punkte) wie zuletzt regelmäßig hinten (27:40/15. Minute) und kämpften sich im dritten Abschnitt (30:12) wieder heran. In der heißen Phase war Valencia besser.
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Trinchieri ("ein hartes Spiel") musste das anerkennen. "Am Ende haben wir Fehler gemacht, Valencia hat Fehler gemacht, wir haben große Würfe getroffen, Valencia hat große Würfe getroffen. Aber sie hatten einen kühlen Kopf in den letzten drei Minuten", sagte der Headcoach, "wir hatten nicht mehr die physische und mentale Energie, um zu antworten."
Immerhin: Der direkte Vergleich ging an die Bayern, die jetzt bei 19 Siegen und zwölf Niederlagen stehen. Das könnte wichtig werden, da Verfolger Valencia (17:14) noch in Schlagdistanz liegt. Acht Teams kommen ins Viertelfinale.
Schon am Samstag geht es für die Münchner in der Bundesliga bei den Hamburg Towers weiter (20.30 Uhr). Am Dienstag kommt der direkte EuroLeague-Konkurrent Fenerbahce Istanbul (21.00 Uhr/beide MagentaSport).
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