"Ich war in meinem ganzen Leben nie so kaputt", sagte Wilt Chamberlain einst, als er auf diesen besonderen Tag zurückblickte, diesen 24. November 1960. Sage und schreibe 55 Rebounds holte der Ausnahmespieler damals in der Basketball-Profiliga NBA - ein Rekord, der wohl nie geknackt werden wird.
Chamberlain, "The Big Dipper", war begnadet, wenn es darum ging, sich abgeprallte Bälle zu schnappen. Genau wie sein Gegenüber Bill Russell von den Boston Celtics, der vor 61 Jahren beim 132:129 im Duell mit den Philadelphia Warriors um Chamberlain als Sieger vom Feld ging.
Beide konnten an den Brettern dominieren, in der Rangliste mit den meisten Rebounds in einem Spiel stehen nur sie in den Top 10. Wilton Norman Chamberlain sechsmal, der 87-jährige Russell (Bestwert: 51) viermal.
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"Wilt the Stilt" Chamberlain, der mit 100 Punkten in einem Spiel (2. März 1962) auch den wohl bedeutendsten NBA-Rekord hält, konnte dem Rebounding viel abgewinnen. Es sei "befriedigend", sagte die 1999 verstorbene NBA-Legende: "Du weißt, du gehst hoch, schnappst dir den Ball und kannst sagen: Das ist meiner."
Im modernen Basketball sind Zahlen, wie sie Chamberlain und Russell auflegten, völlig utopisch. Nach der Jahrtausendwende schafften Dwight Howard (2015) und Bismack Biyombo (2016) mit je 26 Rebounds den bisherigen Bestwert.
Auch bei der Karriere-Gesamtzahl ist Chamberlain die Nummer eins. Mit 23.924 Rebounds führt der Hall-of-Famer die ewige Liste vor Russell (21.620) an. Bester Aktiver ist Howard von den Los Angeles Lakers als Elfter (14.349).
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