Mit seinen 39 Punkten und 20 Rebounds führte der NBA-Superstar die Milwaukee Bucks am 9. Januar 1972 in der Basketball-Profiliga gegen die Kalifornier zum 120:104, gut dreieinhalb Jahre bevor er zum heutigen Rekordmeister wechselte und zu einer der prägendsten Figuren der Klubgeschichte wurde. Es war für die Lakers eine besondere Niederlage - und für die NBA.

Erstmals seit dem 31. Oktober, nach 33 aufeinanderfolgenden Siegen, zog das Team um Wilt Chamberlain, Jerry West und Pat Riley wieder den Kürzeren. Ein Rekord, der mittlerweile seit stolzen 49 Jahren Bestand hat.

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"Unsere Serie ist vorbei, aber kein Team wird sie jemals übertreffen", sagte Lakers-Forward Jim McMillian damals. Bislang hat er recht behalten, die Bestmarke steht. Am dichtesten heran kam Miami Heat in der Saison 2012/13, erst nach 27 Siegen wurde der Titelverteidiger aus Florida damals gestoppt.

Das Ende der Serie war überhaupt kein Problem für die Lakers. Die Mannschaft schloss die Hauptrunde mit 69 Siegen und 13 Niederlagen ab, auch das war ein Rekord - für 24 Jahre. Dann verlor Michael Jordan mit den Chicago Bulls nur zehnmal (1995/96).

Viel bedeutender als die beiden Bestmarken war das Ende der Saison 1971/72. Die Lakers wurden Meister, zum ersten Mal nach ihrem Umzug aus Minneapolis - und zum ersten Mal nach acht Pleiten in den vergangenen acht Finals.

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