Nach der Absage von Bostons Spiel gegen Miami Heat am Sonntag setzte die Liga auch das für Dienstag geplante Celtics-Duell mit den Chicago Bulls und kurzfristig auch das Spiel der Mavs am Montag gegen die New Orleans Pelicans ab. Wegen Infektionen und Quarantänemaßnahmen standen zunächst weder Miami noch später auch Boston und Dallas die vorgeschriebenen acht Spieler zur Verfügung.
Um Klebers Status herrschte zu Wochenbeginn Unklarheit. Offiziell gehört der 28-Jährige nicht zu den drei infizierten Profis der Texaner und könnte sich somit wie mehrere Teamkollegen lediglich als Kontaktperson in die Isolation begeben haben müssen. Informationen des Fachportals The Athletic und ESPN zufolge soll der Würzburger allerdings ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet worden sein.
Die Mavericks, die den NBA-Vorgaben gemäß ihr Trainingszentrum schlossen, äußerten sich nicht zu Details. Unabhängig vom Sachstand könnte Kleber rund sechs Spiele des Ex-Champions verpassen.
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Theis und seine Celtics waren zunächst nur indirekt von den Corona-Problemen der Heat betroffen. Boston hätte gerade noch acht Spieler aufbieten können, ehe das Kontingent einsetzbarer Akteure tags darauf auch beim Rekordmeister unter das Minimum zusammenschrumpfte.
Durch die neuerlichen Absagen stieg die Zahl der ausgefallenen Spiele in der laufenden Saison auf vier an. Als erstes Match hatte das Auftaktspiel der Houston Rockets gegen Oklahoma City Thunder verschoben werden müssen.
Die Liga plant derzeit allerdings keine Unterbrechung aufgrund der Corona-Situation. "Wir haben erwartet, dass es in dieser Saison zu Verschiebungen von Spielen kommen wird und haben den Spielplan dementsprechend geplant", sagte Liga-Sprecher Mike Bass zu ESPN: "Es gibt keine Pläne, zu pausieren."
Nationalspieler Dennis Schröder durfte derweil spielen und feierte mit NBA-Champion Los Angeles Lakers einen 120:102-Sieg gegen die Houston Rockets. Schröder stand dabei knapp 35 Minuten auf dem Parkett und kam auf acht Punkte, fünf Rebounds und sieben Assists. Bester Spieler des Abends war Anthony Davis mit 27 Punkten.
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