Am Montag, 17. August, ist der Startschuss zu den Playoffs in der NBA gefallen. Aufgrund der Corona-Pandemie bleiben die Spieler und Vereine in ihrer Blase im Disney World Campus in Orlando/Florida. Hier werden alle Partien ausgetragen. Insgesamt 16 Mannschaften, acht der Eastern Conference und acht der Western Conference, nahmen daran teil. In der Finalserie standen sich die Los Angeles Lakers und die Miami Heat gegenüber. Am Sonntag, 11. Oktober kürten sich die Los Angeles Lakers zum NBA-Meister 2020 und holten damit ihren 17. Titel.

Die NBA-Playoffs:

NBA
Angeblicher Besuch im Stripclub: NBA ermittelt gegen Williams
26/07/2020 AM 19:53

Eastern Conference:

1. Runde:

  • Milwaukee Bucks (1) - Orlando Magic (8) - Endstand: 4-1
    110:122 | 111:96 | 121:107 | 121:106 | 118:104
  • Toronto Raptors (2) - Brooklyn Nets (7) - Endstand: 4-0
    134:110 | 104:99 | 117:92 | 150:122
  • Boston Celtics (3) - Philadelphia 76ers (6) - Endstand: 4-0
    109:101 | 128:101 | 102:94 | 110:106
  • Indiana Pacers (4) - Miami Heat (5) - Endstand: 0-4
    101:113 | 100:109 | 115:124 | 87:99

Conference-Semifinals:

  • Milwaukee Bucks (1) - Miami Heat (5) - Endstand: 1-4
    104:115 | 114:116 | 100:115 | 118:115 | 94:103
  • Toronto Raptors (2) - Boston Celtics (3) - Endstand: 3-4
    94:112 | 99:102 | 104:103 | 100:93 | 89:111 | 125:122 (OT) | 87:92

Conference Finals:

  • Boston Celtics (3) - Miami Heat (5) - Endstand: 2-4
    114:117 (OT) | 101:106 | 117:106 | 109:112 | 121:108 | 113:125

Western Conference:

1. Runde:

  • Los Angeles Lakers (1) - Portland Trail Blazers (8) - Endstand: 4-1
    93:100 | 111:88 | 116:108 | 135:115 | 131:122
  • L.A. Clippers (2) - Dallas Mavericks (7) - Endstand: 4-2
    118:110 | 114:127 | 130:122 | 133:135 (OT) | 154:111 | 111:97
  • Denver Nuggets (3) - Utah Jazz (6) - Endstand: 4-3
    135:125 (OT) | 105:124 | 87:124 | 127:129 | 117:107 | 119:107 | 80:78
  • Houston Rockets (4) - Oklahoma City Thunder (5) - Endstand: 4-3
    123:108 | 111:98 | 107:119 (OT) | 114:117 | 114:80 | 100:104 | 104:102

Conference-Semifinals:

  • L.A. Clippers (2) - Denver Nuggets (3) - Endstand: 3-4
    120:97 | 110:101 | 113:107 | 96:85 | 105:111 | 98:111 | 89:104
  • Los Angeles Lakers (1) - Houston Rockets (4) - Endstand: 4-1
    97:112 | 117:109 | 112:102 | 110:100 | 119:96

Conference Finals:

  • Los Angeles Lakers (1) - Denver Nuggets (3) - Endstand: 4-1
    126:114 | 105:103 | 106:114 | 114:108 | 117:107

Finals:

  • Los Angeles Lakers (1) - Miami Heat (5) - Stand: 4-2
    116:98 | 124:114 | 104:115 | 102:96 | 108:111 | 106:93

Die NBA-Playoffs live im TV

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NBA-Finals: 17. NBA-Titel - Lakers ziehen mit Rekordchampion Boston Celtics gleich

Angeführt von Superstar LeBron James haben die Los Angeles Lakers ihren 17. Titel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA geholt und mit Rekordchampion Boston Celtics gleichgezogen. Die Kalifornier gewannen das sechste Spiel der Finalserie gegen Miami Heat in Orlando/Florida klar mit 106:93, die Best-of-Seven-Serie endete 4:2.

James erfüllte in seiner zweiten Saison bei den Lakers die Titelmission, der 35-Jährige bekommt seinen vierten Meisterring. Zuvor hatte der 16-malige Allstar zweimal mit Miami und einmal mit seinem Heimatklub Cleveland Cavaliers triumphiert.

Der zweimalige Olympiasieger ist erst der dritte Spieler nach Robert Horry (7 Titel) und John Salley (4), der in der NBA mit drei verschiedenen Teams triumphiert. Zum vierten Mal in seiner Karriere erhielt er zudem die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Finalserie (MVP), nur Michael Jordan (sechs) wurde häufiger gekürt.

Für die Lakers endete eine zehnjährige Durststrecke. Zuletzt hatte die Franchise 2010 mit der im Frühjahr tödlich verunglückten Klubikone Kobe Bryant in ihren Reihen den NBA-Titel geholt. In diesem Jahr stand L.A. erstmals seit 2013 wieder in den Play-offs.

NBA-Finals: Lakers nur noch einen Sieg vom Titel entfernt

Die Los Angeles Lakers um Basketball-Superstar LeBron James stehen vor dem ersten Titelgewinn in der nordamerikanischen Profiliga NBA seit zehn Jahren. In der Nacht zum Mittwoch siegte der Favorit im vierten Spiel der Finalserie gegen die Miami Heat mit 102:96. Damit führen die Lakers im Modus best-of-seven mit 3:1 und können ihre insgesamt 17. NBA-Meisterschaft im fünften Duell am Samstag (3.00 Uhr) perfekt machen.

"Es ist noch nicht vorbei", sagte James, der mit 28 Punkten, zwölf Rebounds und acht Assists bester Scorer war: "Wir können uns mit einem Tag mehr Pause nun erholen. Aber ich werde weiter arbeiten, ich werde weiter nicht schlafen, bis es vorbei ist."

Neben James legte sein kongenialer Partner Anthony Davis in der Bubble in Orlando/Florida 22 Zähler auf. Miamis Ausnahmespieler Jimmy Butler, der die Serie im dritten Aufeinandertreffen mit 40 Punkten beim erstem Sieg der Heat wieder spannend gemacht hatte, kam diesmal ebenfalls auf 22 Punkte.

Sollte LA am Samstag triumphieren, wäre es der erste NBA-Titel der Lakers seit 2010. Danach hatte es eine lange Durststrecke gegeben, seit 2013 konnte das prestigeträchtige Team bis zur laufenden Saison nicht mehr die Play-offs erreichen. 2018 holten die Lakers den heute 35-jährigen James von den Cleveland Cavaliers, um das Erbe der mittlerweile verstorbenen Vereinsikone Kobe Bryant anzutreten.

NBA-Finals: Heat verkürzen gegen die Lakers

Ein überragender Jimmy Butler hat die Miami Heat in der Finalserie der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA zum ersten Sieg geführt. Das verletzungsgeplagte Team aus Florida gewann gegen die Los Angeles Lakers um Superstar LeBron James Spiel drei mit 115:104 und verkürzte in der Best-of-seven-Serie auf 1:2.

Heat-Topscorer Butler gelang ein sogenanntes Triple Double mit 40 Punkten, elf Rebounds und 13 Assists. "Phänomenal", würdigte sogar James die beeindruckende Vorstellung des 31-Jährigen.

"Wir wissen alle, wie Jimmy in solchen Momenten aufdreht. Es war überragend. Er hat in der Offensive getroffen - und defensiv auch noch LeBron verteidigt. Wir haben uns alle an ihm aufgerichtet", sagte Miamis starker Rookie Tyler Herro anerkennend. Butler gab das Lob an seine Kollegen weiter: "Sie haben viel Raum für mich geschaffen. Es war für mich ein leichter Job."

Lakers-Superstar James kam gegen die Heat, die erneut auf Goran Dragic und Bam Adebayo verzichten mussten, auf 25 Punkte und zehn Rebounds. Dagegen enttäuschte beim 16-maligen Meister Anthony Davis mit lediglich 15 Zählern.

Spiel vier findet in der Nacht auf Mittwoch statt. James gab sich trotz der Niederlage gelassen: "Wir sind nicht besorgt. Wir wissen, dass wir deutlich besser spielen können." Dagegen hat Miami Hoffnung geschöpft. "Ich glaube, dass wir es nun verstanden haben", sagte Butler. Man habe nun gesehen, "dass sie auf jeden Fall schlagbar sind".

NBA-Finals: Lakers stellen auf 2:0 gegen die Heat

Die Los Angeles Lakers haben auch das zweite Spiel der Finalserie der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gewonnen. Das Team um Superstar LeBron James schlug die Miami Heat in Orlando mit 124:114 und ist nur noch zwei Siege von der ersten Meisterschaft seit zehn Jahren entfernt.

Das Erfolgsduo James (33 Punkte) und Anthony Davis (32) erzielte gemeinsam über die Hälfte der Lakers-Zähler. Die verletzungsgeplagten Heat um Topscorer Jimmy Butler (25) wehrten sich zwar tapfer, konnten den 16-maligen Champion aber nicht aufhalten.

James kritisierte anschließend dennoch die Defensivleistung seines Teams. "Das können wir deutlich besser. Wir sind nicht einfach mit dem Sieg zufrieden. Wir wollen großartig sein", sagte der 35-Jährige, der mit Miami 2012 und 2013 den Titel geholt hatte.

NBA-Finals: Lakers gewinnen Spiel eins gegen die Heat

Die Los Angeles Lakers haben das erste Finalspiel der nordamerikanischen Profiliga NBA klar gewonnen und ihre Ambitionen auf die erste Meisterschaft seit zehn Jahren untermauert. Das Team um Superstar LeBron James ließ den Miami Heat in Orlando beim 116:98 keine Chance.

Allerdings war James diesmal trotz 25 Punkten, 13 Rebounds und neun Assists nicht der auffälligste Spieler der Partie. Der 35-Jährige, der mit Miami 2012 und 2013 die Meisterschaft eingefahren hatte, wurde in Spiel eins der Best-of-Seven-Serie von seinem kongenialen Mitspieler Anthony Davis (34 Punkte, neun Rebounds) ein wenig in den Schatten gestellt.

"Dies ist der Moment, auf den ich meine gesamte Karriere gewartet habe", sagte Final-Debütant Davis, der vor der Saison zu den Lakers gestoßen war: "Ich möchte sicherstellen, dass ich diese Gelegenheit nutze, denn sie kommt nicht allzu oft." James forderte vom Team trotz des klaren Erfolges ungebrochene Konzentration: "Die Arbeit ist noch nicht getan. Wir sind nicht damit zufrieden, ein Spiel zu gewinnen. So einfach ist das."

Miami, das sich im Finale der Eastern Conference knapp gegen Rekordmeister Boston Celtics mit Nationalspieler Daniel Theis durchgesetzt hatte, hat allerdings nicht nur das Spiel verloren: Topstar Goran Dragic verletzte sich am linken Fuß, verpasste die komplette zweite Halbzeit und droht länger auszufallen. Heat-Topscorer Jimmy Butler (23 Punkte) verstauchte sich den Knöchel.

"Ungeachtet dessen gaben die Lakers den Ton, die Kraft und die Körperlichkeit für den Großteil des Spiels vor", sagte Heat-Trainer Erik Spoelstra, dessen Team nur im ersten Viertel mithalten konnte: "Sie haben einfach die Kontrolle übernommen. Wir waren nicht in der Lage, sie zurückzuerlangen."

NBA: Heat ziehen in die Finals ein

Nationalspieler Daniel Theis und die Boston Celtics sind im Halbfinale der Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gescheitert. Der Rekordmeister verlor das sechste Spiel der Best-of-Seven-Serie gegen Miami Heat deutlich mit 113:125 und verfehlte damit eine entscheidende siebte Partie. Miami spielt nach dem 4:2-Erfolg ab Mittwoch gegen die Los Angeles Lakers mit LeBron James um den Titel.

Theis trug im letzten Halbfinalspiel sechs Punkte und sieben Rebounds in 22 Minuten bei. Überragender Spieler auf dem Parkett in der Halle in Disney World war Bam Adebayo, der auf 32 Punkte und 14 Rebounds kam. Miami steht damit zum sechsten Mal in der Finalserie. Die erst 1988 gegründete Franchise gewann den Titel bislang 2006, 2012 und 2013, die letzten beiden Male gehörte auch James zum Kader.

NBA: Lakers stehen in den Finals

Basketball-Superstar LeBron James und seine Los Angeles Lakers stehen in den Finals der nordamerikanischen Profiliga NBA. Der 35-Jährige führte sein Team mit 38 Punkten, 16 Rebounds und zehn Assists in Spiel fünf der Halbfinalserie gegen die Denver Nuggets zum 117:107-Erfolg.

"Wir werden das heute Abend genießen, aber wir wissen, dass wir noch größere Fische an der Angel haben", sagte James bei der Pokalübergabe für den Titelträger der Western Conference: "Wir wissen, dass es ein größeres Ziel gibt."

James, der im letzten Viertel 16 Punkte erzielte, steht zum zehnten Mal in seiner glanzvollen Karriere im Finale. Für den 16-maligen Meister aus Los Angeles ist es der erste Einzug in die Endspielserie seit dem bislang letzten Titelgewinn vor zehn Jahren.

NBA: Celtics melden sich gegen die Heat zurück

Basketball-Nationalspieler Daniel Theis und die Boston Celtics haben im Halbfinale der NBA ihren ersten Sieg gefeiert. Der Rekordmeister setzte sich im dritten Spiel mit 117:106 gegen Miami Heat durch und verkürzte in der Best-of-seven-Serie auf 1:2. Theis kam in 24 Minuten Einsatzzeit auf acht Punkte und sieben Rebounds.

"Ich war neugierig zu sehen, was passiert, aber ich hatte keine Zweifel. Diese Mannschaft hat einen guten Charakter", sagte Brad Stevens nach dem wichtigen Erfolg. Der Headcoach konnte im Schlüsselspiel wieder auf Gordon Hayward zurückgreifen, der fast fünf Wochen wegen einer Knöchelverletzung gefehlt hatte. Der Forward kam von der Bank und verbuchte in 30 Minuten Einsatzzeit sechs Punkte, fünf Rebounds sowie vier Assists.

"Eigentlich sollte er nicht so lange spielen, aber (Marcus, d. Red.) Smart und Theis hatten Foulprobleme", sagte Stevens und lobte den Rückkehrer: "Das hat gut ausgesehen." Wie in den ersten beiden Spielen hatten die Celtics einen großen Vorsprung herausgeworfen. Diesmal führten sie sieben Minuten vor Schluss mit 20 Punkten, ließen aber keine weitere spektakuläre Aufholjagd der Heat zu und brachten die Führung über die Zeit.

Beste Scorer für Boston in der Nacht zu Sonntag waren Jaylen Brown mit 26 und Jayson Tatum mit 25 Punkten. Bei Miami kam Bam Adebayo auf 27 Zähler.

NBA: Lakers gewinnen Spiel 1 - Celtics verlieren auch Spiel 2

Die Los Angeles Lakers sind in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit einem Sieg in ihr Halbfinal-Duell gestartet. Angeführt vom starken Superstar Anthony Davis setzte sich das Team am Freitag (Ortszeit) mit 126:114 gegen die Denver Nuggets durch und führt in der Best-of-Seven-Serie somit mit 1:0. Das zweite Spiel findet in der Nacht zu Montag statt.

Davis avancierte in Orlando/Florida zum besten Werfer der Lakers, der 27-Jährige kam am Ende auf 37 Punkte, vier Assists und zehn Rebounds. Superstar LeBron James steuerte 15 Punkte, zwölf Assists und sechs Rebounds bei.

Letztmals hatten die Lakers 2010 die Finalserie der Western Conference erreicht, damals setzte sich das Team um die im Januar verstorbene NBA-Legende Kobe Bryant gegen die Phoenix Suns durch und gewann anschließend auch das Finale gegen die Boston Celtics. Es war der bislang letzte Titel für die Franchise.

Im Finale der Eastern Conference steht Nationalspieler Daniel Theis mit den Celtics bereits mit dem Rücken zur Wand. Der Rekordmeister liegt gegen die Miami Heat nach zwei Spielen mit 0:2 zurück. Die nächste Partie des zweiten Halbfinal-Duells findet in der Nacht zu Sonntag statt.

NBA: Nuggets schalten Clippers aus - Heat schlagen Celtics

Basketball-Nationalspieler Daniel Theis und die Boston Celtics haben ihr Auftaktspiel in die Halbfinal-Serie der NBA verloren. Gegen die Miami Heat unterlag der Rekordmeister in der Nacht zum Mittwoch mit 114:117 nach Verlängerung. Theis, der auf vier Punkte und vier Rebounds kam, musste in der Overtime nach seinem sechsten Foul vorzeitig vom Feld.

Bester Werfer war Bostons Jayson Tatum (30 Punkte), dessen Dunk-Versuch Sekunden vor dem Ende beim Stand von 114:116 von Miamis Bam Adebayo jedoch spielentscheidend geblockt wurde. Die zweite Partie der Conference Finals im Osten steht Freitag (1.00 Uhr) an. Das Team, dem zuerst vier Siege gelingen, zieht ins NBA-Finale ein.

Im Westen duellieren sich derweil die Los Angeles Lakers und die Denver Nuggets um das zweite Final-Ticket. Die Nuggets bezwangen die favorisierten Los Angeles Clippers um Superstar Kawhi Leonard im entscheidenden siebten Viertelfinale mit 104:89. Damit drehte Denver einen 1:3-Rückstand in der best-of-seven-Serie. Überragende Spieler waren Jamal Murray mit 40 Punkten und Nikola Jokic, der ein Triple Double auflegte (16 Punkte, 22 Rebounds, 13 Assists).

NBA: Nuggets erzwingen Game 7 gegen die Clippers

Die Los Angeles Clippers haben auch ihren zweiten Matchball für den Einzug ins Halbfinale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA vergeben. Die Kalifornier verloren im sechsten Viertelfinal-Spiel nach einem Einbruch in der zweiten Halbzeit 98:111 gegen die Denver Nuggets, die damit in der Best-of-Seven-Serie zum 3:3 ausglichen. Die Entscheidung fällt damit in Spiel sieben am kommenden Dienstag.

Herausragend bei den Nuggets war einmal mehr Nikola Jokic, der auf 34 Punkte, 14 Rebounds und 7 Assists kam. Die Clippers, bei denen Paul George 33 Punkte erzielte, hatten nach zwei Vierteln noch mit 16 Punkten Vorsprung geführt (63:47), verloren danach aber völlig den Faden. Im Halbfinale warten die Los Angeles Lakers auf ihren Gegner.

NBA: Lakers ziehen in die Conference Finals ein

Die Los Angeles Lakers haben zum ersten Mal seit zehn Jahren das Finale der Western Conference in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA erreicht. Das Team um Superstar LeBron James bezwang im fünften Spiel der Best-of-Seven-Serie die Houston Rockets 119:96 und setzte sich im Gesamtstand mit 4:1 durch. James trug in Orlando/Florida als erfolgreichster Werfer der Lakers 29 Punkte zum Sieg bei, zudem kam der 35-Jährige auf elf Rebounds und sieben Assists.

"Das ist der Grund, warum ich Teil dieser Franchise werden wollte, um sie dorthin zurückzubringen, wo sie hingehört. Und das ist der Kampf um den Titel", sagte James: "Es ist eine Ehre für mich, die Farben Lila und Gold zu tragen und zu versuchen, dieses Erbe fortzuführen und unseren Fans tollen Basketball zu bieten."

Letztmals hatten die Lakers 2010 das Endspiel im Westen erreicht, damals setzten sich die Lakers um den im Januar verstorbenen Kobe Bryant gegen die Phoenix Suns durch und gewannen in der Finalserie gegen die Boston Celtics. Es war der bislang letzte NBA-Titel für die Lakers.

NBA: Theis und Celtics schalten Titelverteidiger Toronto aus

Der deutsche Nationalspieler Daniel Theis darf mit den Boston Celtics weiter vom Titel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA träumen. Im entscheidenden siebten Spiel der Viertelfinal-Serie gegen Titelverteidiger Toronto Raptors gewann der Rekordmeister 92:87 und spielt nun gegen Miami Heat um den Einzug in die Finals. Theis trug fünf Punkte und fünf Rebounds zum Sieg bei.

Die Los Angeles Clippers haben hingegen ihren ersten Matchball für den Einzug ins Halbfinale vergeben. Die Kalifornier verloren im fünften Viertelfinal-Spiel gegen die Denver Nuggets 105:111, in der Best-of-Seven-Serie führen die Clippers nur noch 3:2.

NBA: Lakers erspielen sich Matchbälle gegen die Rockets

Die Los Angeles Lakers sind in den Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt. Die Mannschaft um die Superstars LeBron James und Anthony Davies gewann gegen die Houston Rockets mit 110:100 und führt nach vier Spielen in der Best-of-Seven-Serie nun mit 3:1. Mit 29 Punkten und 12 Rebounds war Davies der überragende Spieler der Lakers. Das fünfte Spiel findet am Sonntag statt.

NBA: Raptors erzwingen Spiel 7 - Clippers auf Kurs

Trotz eines offensiv erneut starken Daniel Theis haben die Boston Celtics im Play-off-Viertelfinale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ihren ersten Matchball vergeben. Im sechsten Spiel gegen Titelverteidiger Toronto Raptors unterlag der Rekordmeister nach zweimaliger Verlängerung mit 122:125, damit steht es in der Best-of-Seven-Serie nun 3:3. Das entscheidende Spiel findet am Freitag statt, der Sieger trifft im Halbfinale auf Miami Heat.

Theis rettete die Celtics mit den letzten vier Punkten in der regulären Spielzeit zum Spielstand von 98:98 zunächst in die erste Verlängerung. In der zweiten erzielte er sechs weitere seiner insgesamt 18 Zähler und brachte seine Mannschaft zum 117:115 auch letztmals in Führung. Danach aber gelangen den Raptors sechs Punkte nacheinander. Marcus Smart verpasste 1,5 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem missglückten Drei-Punkte-Versuch den Ausgleich für die Celtics.

Beste Voraussetzungen für den Einzug ins Halbfinale haben die Los Angeles Clippers. Durch ein 96:85 im vierten Spiel gegen die Denver Nuggets gingen die Kalifornier in ihrer Viertelfinal-Serie mit 3:1 in Führung. Überragender Spieler war Kawhi Leonard, im vergangenen Jahr Meister mit Toronto: Er erzielte 30 Punkte. Bereits am Samstag können die Clippers den Einzug ins Halbfinale gegen den Lokalrivalen Lakers oder die Houston Rockets (Stand: 2:1) perfekt machen.

NBA: Celtics schlagen Raptors - Nuggets schalten Jazz aus

Die Boston Celtics mit Nationalspieler Daniel Theis haben ihre Führung im Play-off-Viertelfinale der nordamerikanischen Profiliga NBA ausgebaut. Der Rekordmeister setzte sich auch im zweiten Duell der Best-of-Seven-Serie in Orlando/Florida gegen Titelverteidiger Toronto Raptors durch. Zum 102:99-Erfolg trug Center Theis drei Punkte und neun Rebounds bei.

Beste Werfer der Celtics waren Jungstar Jayson Tatum mit 34 Zählern und Marcus Smart mit 19, für die Raptors erzielte OG Anunoby 20 Punkte. Das dritte Duell steigt am Donnerstag (Ortszeit) in der "Bubble" in Disney World.

Auch die Denver Nuggets dürfen weiter vom Meistertitel träumen. Das Team um die Starspieler Nikola Jokic und Jamal Murray schaffte mit einem 80:78 im siebten Spiel gegen Utah Jazz den Einzug ins Viertelfinale. Jokic kam auf 30 Punkte als bester Scorer, Utah hatte in Donovan Mitchell mit 22 Punkten seinen besten Werfer.

NBA: Schröder und Oklahoma erzwingen siebtes Spiel

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat mit Oklahoma City Thunder in der ersten Play-off-Runde der nordamerikanischen Profiliga NBA das entscheidende siebte Spiel erzwungen. Im sechsten Duell mit den Houston Rockets um Superstar James Harden gewann OKC 104:100 und glich damit die Serie aus.

Schröder trug mit zwölf Punkten, acht Rebounds und zwei Assists seinen Teil zum wichtigen Sieg bei. Beim letzten Spiel am Samstag (Ortszeit) war der 26-Jährige noch wegen einer Unsportlichkeit des Feldes verwiesen worden. Er hatte seinem Gegenspieler P.J. Tucker zwischen die Beine geschlagen, als er in ihn hineingeprallt war. Dafür wurde Schröder von der NBA mit 25.000 Dollar (rund 21.000 Euro) Strafe belegt.

NBA: Aus für Kleber und die Mavericks - Theis startet erfolgreich

Nationalspieler Maximilian Kleber ist in der Basketball-Profiliga NBA mit seinen Dallas Mavericks im Play-off-Achtelfinale gescheitert. Die Texaner unterlagen den Los Angeles Clippers im sechsten Spiel 97:111 und verloren die Best-of-seven-Serie 2:4. Seit dem Titelgewinn 2011 mit Dirk Nowitzki hat es Dallas nicht mehr ins Viertelfinale geschafft.

Der Würzburger zog trotz des Ausscheidens eine positive Bilanz. "Vieles, auf das man stolz sein kann, und vieles, worauf man sich freuen kann!!!", schrieb Nowitzki (42) bei Twitter.

Kleber (28), der in der Startformation als Center begann, kam auf neun Punkte und sechs Rebounds. Bester Spieler der Mavs war einmal mehr der slowenische Jungstar Luka Doncic mit 38 Punkten, neun Rebounds und neun Assists. Kawhi Leonard (33 Punkte, 14 Rebounds) führte L.A. in die zweite Runde, die Clippers spielen gegen die Denver Nuggets oder Utah Jazz. Im Duell steht es 3:3.

"Ich bin stolz auf unsere Mannschaft", sagte Doncic: "Wir haben bis zum Ende gekämpft, aber die Clippers sind ein großartiges Team, deshalb war es schwierig." Dallas kam nach einem 23-Punkte-Rückstand Anfang des Schlussviertels noch einmal heran (82:88), zum Sieg reichte es nicht mehr.

"Es war aus vielen Gründen eine schwierige Serie. Einige Jungs haben uns gefehlt", sagte Trainer Rick Carlisle: "Man hasst es zu verlieren, aber der Einsatz war phänomenal." Die Mavericks mussten unter anderem erneut ohne Kristaps Porzingis auskommen.

Beim Blick in die Zukunft gab sich Carlisle optimistisch. "Wir sind auf dem Weg nach oben", sagte der Headcoach. Es werde allerdings mühsam, "wieder in die Play-offs zu kommen". In der ersten Saison nach dem Abschied von Superstar Nowitzki stand Dallas immerhin erstmals seit 2016 wieder in der Meisterrunde.

Derweil ist Daniel Theis (28) mit den Boston Celtics erfolgreich ins Viertelfinale gestartet. Im ersten Duell der Best-of-seven-Serie gewann der Rekordmeister in Orlando/Florida gegen den Titelverteidiger Toronto Raptors klar mit 112:94. Center Theis erzielte 13 Punkte in 26 Spielminuten und steuerte starke 15 Rebounds bei.

Für beide Teams war es die erste Partie nach dem NBA-Spielerstreik. Die Milwaukee Bucks, die ebenfalls im Halbfinale der Eastern Conference stehen, hatten am Mittwoch ihr Play-off-Spiel aus Protest gegen Polizeigewalt in den USA boykottiert. Die NBA hatte daraufhin pausiert und den Spielbetrieb am Samstag wieder aufgenommen.

NBA-Playoffs: Celtics gewinnen Spiel 1 gegen die Raptors

Basketball-Nationalspieler Daniel Theis (28) ist mit den Boston Celtics erfolgreich in das Play-off-Viertelfinale der nordamerikanischen Profiliga NBA gestartet. Im ersten Duell der Best-of-Seven-Serie gewann der Rekordmeister in Orlando/Florida gegen den Titelverteidiger Toronto Raptors klar mit 112:94. Center Theis erzielte 13 Punkte in 26 Spielminuten und steuerte 15 Rebounds und einen Assist bei.

Für beide Teams war es die erste Partie nach dem NBA-Spielerstreik. Die Milwaukee Bucks, die ebenfalls im Halbfinale der Eastern Conference stehen, hatten am Mittwoch ihr Play-off-Spiel aus Protest gegen Polizeigewalt in den USA boykottiert. Die NBA hatte daraufhin pausiert und den Spielbetrieb am Samstag wieder aufgenommen.

NBA-Playoffs: Bucks schalten Magic aus - Schröder verliert mit OKC

Nationalspieler Dennis Schröder muss mit Oklahoma City Thunder nach Ende des Spielerstreiks in der Basketball-Profiliga NBA erneut einen Rückschlag im Kampf um das Halbfinale der Play-offs verdauen. Gegen die Houston Rockets verlor OKC im fünften Spiel mit 80:114 und liegt in der Best-of-seven-Serie mit 2:3 hinten. Schröder war bei der Niederlage mit 19 Punkten bester Werfer für Oklahoma, bei den Rockets holte erneut Starspieler James Harden die meisten Punkte (31).

Die Milwaukee Bucks, die am Mittwoch den Boykott aus Protest gegen Polizeigewalt in den USA gestartet hatten, kehrten indes erfolgreich auf das Feld zurück. Der Titelkandidat setzte sich mit 118:104 gegen Orlando Magic durch und komplettiert die Play-off-Halbfinals der Eastern Conference.

Dort treffen die Bucks auf Miami Heat. Einen großen Anteil am Erfolg der Bucks im fünften Duell der Serie (Endstand 4:1) hatte wieder einmal der griechische Superstar Giannis Antetokounmpo. Der 25-Jährige kam auf 28 Punkte und steuerte 17 Rebounds und drei Assists bei.

Das Spiel hätte ursprünglich am Mittwoch stattfinden sollen, Milwaukee hatte die Partie als Reaktion auf den Fall Jacob Blake boykottiert. Der Schwarze war am vergangenen Wochenende von einem Polizisten von hinten niedergeschossen worden.

"Das ist ein Moment, in dem ich von meinen Spielern gelernt habe", sagte Bucks-Coach Mike Budenholzer über die Aktion seiner Spieler: "Sie haben mich besser gemacht. Sie haben mich zu einem gewissen Grad gelenkt, sie haben uns dazu gebracht, aufzustehen und zu sagen: 'Genug, wir wollen eine Veränderung'".

In der Western Conference stehen die LA Lakers als erster Teilnehmer des Play-off-Halbfinals fest. Gegen die Portland Trail Blazers gewann das Team um Superstar LeBron James mit 131:122 und entschied die Serie ebenfalls mit 4:1 für sich. James hatte mit seinen 36 Punkten sowie jeweils zehn Rebounds und Assists großen Anteil, bester Werfer war aber Anthony Davis, der 43 Punkte machte (neun Rebounds, vier Assists).

Der Boykott der Bucks hatte eine landesweite Protestwelle im Sport ausgelöst. Die Major League Baseball (MLB), Major League Soccer (MLS), die Frauenbasketball-Profiliga WNBA, die Eishockey-Profiliga NHL sowie die Tennis-Vereinigungen ATP und WTA in New York zogen nach und zeigten sich solidarisch.

NBA-Playoffs: Wiederaufnahme des Spielbetriebs am Samstag

Die NBA wird nach dem Spielerstreik am Samstag ihre Playoffs fortsetzen. Dies teilten die NBA und die Spielergewerkschaft (NBPA) am Freitag mit. "Wir hatten am Donnerstag ein offenes, leidenschaftliches und produktives Gespräch zwischen Spielern, Trainern und Klubbesitzern über die nächsten Schritte zur Vertiefung unserer gemeinsamen Bemühungen und Aktionen für soziale Gerechtigkeit und Rassengleichheit", hieß es in einer Pressemitteilung.

NBA-Playoffs: Liga sagt Spieltag nach Bucks-Boykott ab

Die Milwaukee Bucks aus der NBA sind aus Protest gegen Polizeigewalt nicht zu ihrem Play-off-Achtelfinalspiel gegen Orlando Magic angetreten. Die Spieler der Magic standen am Mittwoch auf dem Feld in Orlando/Florida und warteten auf ihren Gegner, doch die Bucks um den griechischen Superstar Giannis Antetokounmpo kamen nicht. Damit reagierten die Bucks auf den Fall Jacob Blake.

Der Schwarze war am Wochenende von einem Polizisten von hinten niedergeschossen worden. Laut Medienberichten trafen den 29 Jahre alten Blake sieben Kugeln im Rücken. Der Vorfall ereignete sich in Kenosha/Wisconsin. Milwaukee liegt im gleichen Bundesstaat.

Das fünfte Duell der Best-of-seven-Serie hätte eigentlich um 22.00 Uhr MESZ beginnen sollen. Die Spieler der Bucks blieben laut Medienberichten in ihrer Kabine, die Orlando Magic zogen sich wenig später auch dorthin zurück.

"Wir haben das Töten und die Ungerechtigkeit satt", sagte Bucks-Guard George Hill der Online-Plattform The Undefeated und bestätigte, dass die Mannschaft nicht auflaufen werde. Wie es in der NBA nun weitergeht, ist völlig offen.

Die Reaktionen aus der Liga ließen nicht lange auf sich warten. "Respekt, Bucks", schrieb DeMar DeRozan von den San Antonio Spurs bei Twitter. "Wir fordern Veränderung", teilten Donovan Mitchell (Utah Jazz) und Superstar LeBron James (Los Angeles Lakers) im sozialen Netzwerk mit. "Ich habe es satt", ergänzte "King" James.

Wenig später sagte die Liga alle weiteren für Mittwoch geplanten Spiele ab. Damit finden auch die Duelle zwischen den Houston Rockets und Oklahoma City Thunder mit dem deutschen Nationalspieler Dennis Schröder sowie zwischen den Los Angeles Lakers und den Portland Trail Blazers nicht statt. Sie sollen nach aktuellem Stand neu angesetzt werden.

Zuvor hatte Nick Nurse, Trainer von Meister Toronto Raptors, bereits erklärt, dass seine Spieler mit den Spielern der Boston Celtics darüber diskutieren würden, am Donnerstag (Ortszeit) nicht zum Viertelfinale gegeneinander anzutreten. "Es gibt die Idee", sagte Nurse, "es gibt aber auch noch einige andere."

Schon am Dienstag hatte Raptors-Guard Fred VanVleet von solchen Diskussionen berichtet. "In einer perfekten Welt würden alle sagen: Wir spielen nicht - auch der Besitzer der Milwaukee Bucks, das würde da ankommen", sagte der Profi: "Er könnte Druck auf die Staatsanwaltschaften des Bezirks und des Bundesstaates, auf Gouverneure und Politiker machen."

Die NBA nutzt die Blase in Disney World, um gegen Polizeigewalt und Ungerechtigkeit zu kämpfen. Die Mehrzahl der Spieler trägt entsprechende Botschaften auf dem Trikot. Doch das ist jetzt offenbar nicht mehr genug. "Ich weiß, dass es nicht so einfach ist. Aber am Ende des Tages, wenn wir hier sitzen und über Veränderungen reden, müssen wir irgendwann Eier zeigen", sagte VanVleet.

NBA-Playoffs: Mavericks gehen gegen Clippers unter - Nuggets schlagen Jazz

Basketball-Nationalspieler Maximilian Kleber steht mit den Dallas Mavericks in den Play-offs der nordamerikanischen Profiliga NBA vor dem Aus. Die Texaner waren beim 111:154 in Spiel fünf gegen die Los Angeles Clippers chancenlos. In der Best-of-seven-Serie liegen die Mavericks nun mit 2:3 zurück, bei der nächsten Niederlage scheidet der Meister von 2011 bereits in der ersten Play-off-Runde aus.

Kleber zeigte seine beste Leistung in den Play-offs. Der 28-Jährige kam in 28 Minuten Spielzeit auf zwölf Punkte und vier Rebounds. Topstar Luka Doncic war in Abwesenheit seines kongenialen Partners Kristaps Porzingis (Knieverletzung) mit 22 Punkten erneut Topscorer der Mavs. Für die Clippers traf Paul George mit 35 Zählern am besten.

Im zweiten Duell des Abends hielten die Denver Nuggets ihre Chancen auf das Weiterkommen am Leben. Das Team aus dem Bundesstaat Colorado wehrte den ersten Matchball der Utah Jazz mit einem 117:107-Erfolg ab und verkürzte in der Best-of-seven-Serie auf 2:3. Jamal Murray glänzte bei den Nuggets mit 42 Punkten.

Superstar Giannis Antetokounmpo wurde unterdessen zum besten Defensivspieler der Liga gewählt. Der Profi der Milwaukee Bucks setzte sich in der Abstimmung von 100 Sportjournalisten mit 432 Punkten deutlich vor Anthony Davis von den Los Angeles Lakers (200 Punkte) durch. Antetokounmpo ist nach Sidney Moncrief (1983 und 1984) erst der zweite Spieler der Bucks, der die prestigeträchtige Auszeichnung erhält.

NBA-Playoffs: Thunder gleichen gegen Rockets aus - Lakers dominieren Blazers

Vor allem dank eines starken Dennis Schröder haben die Oklahoma City Thunder die Achtelfinalserie in den Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ausgeglichen.

Schröder glänzte im vierten Spiel mit 30 Punkten in 31 Minuten von der Bank und führte Oklahoma zu einem 117:114-Sieg gegen die Houston Rockets um Starspieler James Harden. Damit markierte Schröder einen neuen Karrierebestwert in den Play-offs. Harden überzeugte bei den Rockets mit 32 Punkten, 15 Assists und acht Rebounds.

Einfacher lief es für die Los Angeles Lakers um Superstar LeBron James. Die Kalifornier deklassierten die Portland Trail Blazers. Im vierten Spiel siegten die Lakers mit 135:115 und bauten den Vorsprung in der Best-of-seven-Serie auf 3:1 aus.

In nur 28 Minuten legte James 30 Punkte, zehn Assists und sechs Rebounds auf, Anthony Davis absolvierte mit Rückenproblemen nur 18 Minuten auf dem Parkett, steuerte dennoch 18 Punkte bei.

NBA-Playoffs: Celtics und Raptors sweepen Sixers und Nets

Die Boston Celtics mit Basketball-Nationalspieler Daniel Theis haben als erstes Team das Play-off-Viertelfinale in der nordamerikanischen Profiliga NBA erreicht. Der Rekordmeister besiegte die Philadelphia 76ers mit 110:106 und entschied die Serie mit 4:0 für sich. Center Theis erzielte mit 15 Punkten seine beste Ausbeute nach der Coronapause, hinzu kamen vier Rebounds.

Gegner in der Runde der besten acht Mannschaften sind die Toronto Raptors. Der Titelverteidiger bezwang die Brooklyn Nets mit 150:122 und machte damit den 4:0-Sweep perfekt.

Für eine Schrecksekunde sorgte Philadelphias Tobias Harris, als er mit dem Kopf auf das Parkett knallte. Harris verletzte sich am linken Auge, konnte nach einer Pause aber weiterspielen.

In einem nervenaufreibenden vierten Spiel glichen die Dallas Mavericks um Nationalspieler Maximilian Kleber in der Serie auf 2:2 aus. In Abwesenheit des verletzten Kristaps Porzingis gewannen die Texaner nach einem zwischenzeitlichen 21-Punkte-Rückstand gegen die Los Angeles Clippers mit 135:133 nach Verlängerung.

Mit der Schlusssirene versenkte der überragende Spielmacher Luka Doncic den entscheidenden "Buzzer Beater" - mit 43 Punkten, 17 Rebounds und 13 Assists legte der Slowene ein Triple-Double auf. "Dieses Spiel war von einem anderen Planeten," sagte Mavericks-Coach Rick Carlisle.

NBA-Playoffs: Doncic mit ihrem Buzzer Beater gegen die Clippers

NBA-Superstar Luka Doncic hat die Basketball-Welt mit seinem Buzzer Beater elektrisiert. Der Guard der Dallas Mavericks traf beim 135:133 nach Verlängerung in den Play-offs gegen die Los Angeles Clippers per Step-Back-Dreier mit ablaufender Uhr zum Sieg. Anschließend wurde der 21-Jährige zunächst von seinen Mitspielern in einer Jubeltraube begraben, danach in den sozialen Medien abgefeiert. | Zum Artikel

NBA-Playoffs: OKC verkürzt dank überragendem Schröder gegen Houston

Ein glänzend aufgelegter Dennis Schröder hat in den Play-offs der Basketball-Profiliga NBA mit Oklahoma City Thunder den ersten Sieg geholt. Im Achtelfinale gegen die Houston Rockets gewann das Team um den Topscorer aus Braunschweig 119:107 nach Verlängerung und liegt in der Best-of-seven-Serie nur noch 1:2 zurück.

Schröder, der von der Bank kam, holte 29 Punkte, fünf Assists und fünf Rebounds, dazu zwei Steals. Der 26-Jährige spielte 39:12 Minuten, nur Shai Gilgeous-Alexander (48:19) und Chris Paul (40:50) durften bei OKC länger ran.

"Ich habe den Jungs mitgegeben, dass sie aggressiv spielen und attackieren sollen", sagte OKC-Trainer Billy Donovan, "und Dennis hat früh ein solches Zeichen gesetzt." In seinen ersten fünf Einsatzminuten machte der Nationalspieler sieben Punkte.

Am Montag muss im vierten Spiel aber unbedingt der nächste Sieg her, sonst hat Houston um Superstar James Harden, der am Samstag (Ortszeit) 38 Punkte machte, drei Matchbälle.

Die Los Angeles Lakers schlugen die Portland Trail Blazers vor allem dank LeBron James (38 Punkte, 12 Rebounds, 8 Assists) mit 116:108 und führen 2:1. Miami Heat steht nach einem 124:115 über die Indiana Pacers dicht vor dem Viertelfinaleinzug. Es steht 3:0.

NBA-Playoffs: Schröder verliert mit OKC auch Spiel zwei gegen Houston

Dennis Schröder hat mit Oklahoma City Thunder in der ersten Play-off-Runde der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA den nächsten Rückschlag kassiert. Im zweiten Spiel der Best-of-seven-Serie verlor das Team um den deutschen Nationalspieler 98:111 gegen die Houston Rockets mit Superstar James Harden.

Schröder kam in 32 Minuten Spielzeit auf 13 Punkte und fünf Assists. Die Führung und den Sieg verspielte Oklahoma im Schlussviertel. OKC hatte bereits zum Auftakt in die Play-offs verloren (108:123) und steht vor Spiel drei der Serie am Samstag unter Druck.

Miami Heat baute derweil die Führung in der Serie gegen die Indiana Pacers aus. Der dreimalige Champion liegt durch das 109:100 am Donnerstag mit 2:0 vorne.

Den 1:1-Ausgleich in der Serie schafften die Los Angeles Lakers. Die Mannschaft um Superstar LeBron James gewann das zweite Spiel gegen die Portland Trail Blazers 111:88. James kam gerade einmal auf zehn Punkte, stand damit klar im Schatten seines Teamkollegen Anthony Davis, der auf 31 Zähler und elf Rebounds kam.

Ebenfalls das 1:1 schaffte Titelkandidat Milwaukee Bucks. Das Team um den Griechen Giannis Antetokounmpo, wertvollster Spieler (MVP) der abgelaufenen Saison, setzte sich gegen Orlando Magic mit 111:96 durch, Antetokounmpo glänzte dabei mit 28 Punkten und 20 Rebounds.

NBA-Playoffs: Theis mit Boston Celtics auf Viertelfinalkurs - Kleber gleicht mit den Dallas Mavericks aus

Daniel Theis befindet sich mit den Boston Celtics in den Play-offs der nordamerikanischen Profiliga NBA auf Viertelfinalkurs. Der Rekordmeister besiegte im zweiten Spiel in Orlando/Florida die Philadelphia 76ers souverän mit 128:101 und führt in der Best-of-Seven-Serie nun mit 2:0. Theis kam auf zwei Punkte und drei Rebounds, überragender Spieler der Celtics war wie schon beim 109:101 zum Auftakt Jayson Tatum mit 33 Punkten.

Der 1:1-Ausgleich glückte Maximilian Kleber mit den Dallas Mavericks. Die Texaner feierten gegen die Los Angeles Clippers einen 127:114-Erfolg und machten damit die 110:118-Niederlage im ersten Spiel wett. Kleber präsentierte sich unter dem eigenen Korb stark und holte sich insgesamt zehn Rebounds. Beste Werfer der Mavs waren die beiden Stars Luka Doncic und Kristaps Porzingis mit 28 bzw. 23 Punkten. Bei den Clippers überragte Kawhi Leonard mit 35 Punkten.

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