Das Team um die erneut starke Fahnenträgerin Mareike Miller bezwang im Duell der noch ungeschlagenen Teams Kanada nach einer dramatischen Schlussphase mit 59:57 (33:23) und kann damit am letzten Spieltag den ersten Platz durch einen Sieg gegen Japan aus eigener Kraft klarmachen.
Die deutschen Männer müssen dagegen zittern. Das Team von Bundestrainer Nicolai Zeltinger verlor in der Hammergruppe B gegen den WM-Dritten Australien nach verschlafener Anfangsphase mit 53:64 (22:28). Zum Erreichen des Minimalziels Viertelfinale braucht es nach dem Coup gegen Weltmeister Großbritannien wohl mindestens einen weiteren Sieg aus den Partien gegen Algerien (Sonntag) und den Iran (Montag).
"Das war ein bisschen ärgerlich, wir haben offensiv nicht unseren besten Tag erwischt", sagte Zeltinger nach der Niederlage gegen Australien. Bester deutscher Werfer war am Samstag Aliaksandr Halouski mit 13 Punkten, Thomas Böhme und Nico Dreimüller kamen jeweils auf elf Zähler. Deutschland verschlief den Start, lag nach zwei Minuten mit 0:10 zurück und lief diesem Rückstand dann über die gesamte Partie hinterher.
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Bei den Frauen war einmal mehr Miller mit 19 Punkten beste Werferin. Die Mannschaft von Bundestrainer Dennis Nohl setzte sich gegen Kanada früh mit zehn Punkten ab, hielt diesen Vorsprung lange, ehe es in der Schlussphase doch noch eine Zitterpartie mit zwischenzeitlichem Führungswechsel gab.
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