Als zweiter Spieler der Geschichte knackte der US-Amerikaner von den EWE Baskets Oldenburg die 7000-Punkte-Marke. Derweil gaben sich Meister Alba Berlin und Bayern München auch am dritten Spieltag keine Blöße.

Paulding, Klubidol der Oldenburger, erreichte den Meilenstein am Samstagabend beim 86:69 (55:38) gegen die Fraport Skyliners Frankfurt mit einem Dreier zum 60:38 (22. Minute). Der 38-Jährige beendete das Spiel mit 16 Punkten und steht jetzt insgesamt bei 7003.

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"Es fühlt sich gut an. Wenn meine Karriere mal vorbei ist, kann ich darauf mit Stolz zurückblicken. Ich habe nie zu träumen gewagt, dies zu schaffen", sagte der Forward bei MagentaSport. Sein Trainer Mladen Drijenjic war begeistert: "Ein historischer Moment für den Klub, für das Team, für die Liga. Ich freue mich riesig, dass ich das erleben durfte und es mit solch einem Spieler wie Rickey feiern darf."

Paulding, der seit 2007 für Oldenburg spielt und mit dem Klub Meister (2009) sowie Pokalsieger (2015) wurde, liegt weiter auf Platz zwei der "ewigen" Scorerliste hinter Mike Jackel. Der frühere deutsche Nationalspieler hatte seine BBL-Karriere 1999 mit 10.783 Punkten beendet. In der Statistik sind nur die Spiele seit Einführung der eingleisigen Bundesliga zur Saison 1975/76 berücksichtigt.

Jackel (61), den Europameister von 1993, kann Paulding aber nicht mehr einholen. Wie die BBL ausrechnete, müsste er dafür mit seinem bisherigen Karriere-Punkteschnitt (13,6) noch 278 Spiele absolvieren - das entspricht 8,2 Hauptrunden.

Alba ließ den Telekom Baskets Bonn am Sonntag beim 97:74 (48:38) keine Chance. Die Gäste kassierten die dritte Niederlage im dritten Spiel. Die Hamburg Towers wahrten ihre weiße Weste durch ein 90:61 (46:31) bei s.Oliver Würzburg.

Am Abend gelang Bayern München die Revanche gegen Vizemeister MHP Riesen Ludwigsburg. Die Münchner gewannen mit 93:70 (38:38) gegen die Schwaben, die vor rund fünf Monaten für das Viertelfinal-Aus des damaligen Titelverteidigers beim Final-Turnier gesorgt hatten.

Die Giessen 46ers waren in ihrem ersten Saisonspiel chancenlos. Die Mittelhessen, die sich nach ihrer Quarantäne nur gut drei Tage lang vorbereiten konnten, unterlagen ratiopharm Ulm 81:106 (33:60). Die Niners Chemnitz verloren auch ihr zweites BBL-Spiel. Bei der Heimpremiere gegen die BG Göttingen zog der Aufsteiger nach Verlängerung unglücklich mit 99:103 (92:92, 47:47) den Kürzeren.

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