Am Vortag hatte die 24 Jahre alte Dahlmeier (2) in der Verfolgung ihren ersten Sieg des Olympia-Winters gefeiert, im Sprint hatte sie den zweiten Platz geholt.
Bis zum letzten Schießen sah noch alles nach einem deutschen Doppelsieg aus. Die bis dahin führende Denise Herrmann (Oberwiesenthal) leistete sich beim ersten Massenstart ihrer Biathlon-Karriere aber drei Strafrunden, Dahlmeier verschoss einmal.
"Ich habe auf der Schlussrunde versucht, alles zu geben. Ich habe von Anfang an gekämpft und bin ein hohes Tempo gegangen", sagte Dahlmeier, die den Saisonbeginn in Östersund aufgrund einer Erkältung verpasst hatte, im ZDF:
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Am Schluss haben vielleicht die nötigen Körner gefehlt.
Innerhalb von nur zwei Wochen hat sich Dahlmeier vom Krankenbett zurück in die Weltspitze gekämpft. Noch bei ihrem Saisonauftakt in Hochfilzen/Österreich hatte sie sich nach Platz zehn in der Verfolgung im Zielbereich Tränen der Enttäuschung aus den Augen gewischt. Immerhin hatte sie sich ein bisschen mit dem Staffelsieg trösten können. Nun stand sie auch alleine ganz oben - und um ein Haar hätte es auch zum Doppelschlag gereicht.
Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/1) wurde Zehnte, Maren Hammerschmidt landete mit vier Strafrunden auf Platz 21.
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