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Dahlmeier zurück zum Biathlon: "Freue mich, dass es nächste Woche losgeht"

Dahlmeier zurück zum Biathlon: "Freue mich, dass es nächste Woche losgeht"
Von Eurosport

12/09/2019 um 18:53Aktualisiert 13/09/2019 um 16:18

Seitenwechsel: Die ehemalige Weltklasse-Biathletin Laura Dahlmeier plant eine Ausbildung zur Trainerin. Die 26-Jährige startet in der kommenden Woche einen Lehrgang zur B-Lizenz. "Ich wollte schon während meiner sportlichen Karriere wissen, was die wissenschaftlichen Grundlagen des Trainings sind", sagte Dahlmeier dem SID.

Dahlmeier weiter: "Jetzt habe ich die Zeit dazu und freue mich, dass es nächste Woche losgeht."

Die siebenmalige Weltmeisterin Dahlmeier hatte im Frühjahr ihren Rücktritt erklärt. Einen baldigen Einstieg ins aktive Trainergeschäft schließt sie allerdings aus:

"Ich habe nicht vor, sofort ins aktive Trainergeschäft einzusteigen oder zukünftig Bundestrainerin zu werden. Ich kann mir aktuell auch nicht vorstellen, dass es irgendwann ein Thema sein wird, aber man weiß nie, was die Zukunft bringt."

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Der DSV will seine langjährige Vorzeigeathletin, die bereits die C-Trainer-Lizenz besitzt, künftig in irgendeiner Form einbinden. "Wir haben ein Gespräch geführt. Sie möchte jetzt erst einmal Abstand gewinnen und schauen, was das Leben außerhalb des Biathlons bringt. Sie hat gesagt, dass sie auf uns zukommt", sagte Karin Orgeldinger, Sportdirektorin Biathlon und Nordisch im Deutschen Skiverband (DSV), am Donnerstag am Rande der deutschen Meisterschaften in Ruhpolding zu den Plänen.

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Dahlmeier reißt "große Lücke"

Die DSV-Direktorin sprach erneut von einer "großen Lücke", die Dahlmeiers Rücktritt gerissen habe. Weltcupsiege "in dieser Reihe wird es erst einmal nicht mehr geben. Aber mir ist nicht wirklich bange. Es ist beeindruckend, wie die Athletinnen die Chance der offenen Tür nutzen wollen", ergänzte sie.

Man werde Dahlmeier "nicht eins zu eins ersetzen können", betonte auch Bernd Eisenbichler, neuer Sportlicher Leiter im Bereich Biathlon:

"Wir müssen mit der Situation umgehen. Aber die jungen Athleten entwickeln sich erfreulich."

Mit Blick auf die Biathlon-WM in Antholz im kommenden Februar sei der Druck auch ohne Dahlmeier "extrem hoch", so Eisenbichler: "Wir müssen Medaillen holen. Das ist unser Anspruch, auch wenn es ohne Laura ein Stück weit schwerer wird."

(SID)

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