SID

Biathlon-Verfolgung: Preuß läuft von 45 auf Rang sechs

Biathlon-Verfolgung: Preuß läuft von 45 auf Rang sechs
Von SID

12/01/2019 um 14:30Aktualisiert 12/01/2019 um 14:38

Von 45 auf 6: Nach dem historischen Debakel im Sprint hat Franziska Preuß (Haag) beim Heimweltcup in Oberhof in der Verfolgung über 10 km eine furiose Aufholjagd hingelegt und 39 Plätze gutgemacht.

Auch Denise Herrmann (Oberwiesenthal) als Neunte und Karolin Horchler (Clausthal-Zellerfeld) auf Rang elf rehabilitierten sich.

Der Sieg ging wie schon im Sprint an die Italienerin Lisa Vittozzi, die mit zwei Schießfehlern in 32:32,9 Minuten 14,5 Sekunden vor Anastasia Kuzmina (Slowakei/4) und 27,9 Sekunden vor Anais Chevalier (Frankreich/5) triumphierte. Preuß lag nach zwei Schießfehlern 54,7 Sekunden zurück. Herrmann (4), die im Sprint als 36. enttäuscht hatte, schaffte mit 1:03,2 Minuten Rückstand ihre mit Abstand beste Saisonleistung.

Hinter Karolin Horchler (1/1:21,8) kam Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/3/2:22,6) auf Rang 24, Nadine Horchler (Willingen/5/3:52,2) wurde 43. "Wir waren alle sehr enttäuscht. Ich bin sehr aggressiv rausgegangen und kann es selber gar nicht glauben. Das tut der Mannschaft extrem gut", sagte Preuß im ZDF.

Im Sprint am Donnerstag hatten die DSV-Frauen ohne Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier das schlechteste Ergebnis der Weltcup-Historie verbucht. Karolin Horchler war auf einem indiskutablen 34. Platz noch die beste Athletin des Deutschen Skiverbandes (DSV) gewesen.

Die bislang einzige Podestplatzierung der deutschen Frauen in diesem Winter hatte Dahlmeier als Zweite im Sprint von Nove Mesto erreicht. Wegen eines erneuten Infektes verzichtete die 25-Jährige auf einen Start in Oberhof, sie befindet sich aber bereits wieder im Training. Eine Teilnahme an den Rennen in Ruhpolding von 16. bis 20. Januar ist wie bei Vanessa Hinz (Schliersee), die in Oberhof wegen einer Erkältung fehlte, geplant.

"In Ruhpolding wird es so sein, dass die Laura und die Vanessa wieder zur Mannschaft stoßen", sagte Disziplin-Trainer Florian Steirer am Samstag: "Vorausgesetzt, dass nicht wieder jemand krank wird, ist es fix, dass die nächste Woche dazukommen." Der Weltcup in Oberhof endet mit den Staffeln am Sonntag.

0
0