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Dahlmeier fällt für Mixed-Staffel aus

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Laura Dahlmeier

Fotocredit: Getty Images

VonSID
07/03/2019 Am 10:54 | Update 07/03/2019 Am 11:40

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier fällt wegen einer Erkältung bei der WM in Östersund für die Mixed-Staffel aus. Das teilte der Deutsche Skiverband (DSV) wenige Stunden vor dem Rennen am Donnerstagnachmittag (16.15 Uhr bei Eurosport 1 und im Eurosport Player) mit. Für Dahlmeier rückt die Oberwiesenthalerin Denise Herrmann in die deutsche Mannschaft.

Für Laura Dahlmeier sollte es der goldene Auftakt eines neuen Wintermärchens werden - und geriet zur Fortsetzung ihrer leidigen Krankheits-Geschichte. Anstatt am Donnerstagnachmittag mit der Mixed-Staffel bei der WM in Östersund nach der ersten Medaille zu greifen, plagt sich die Biathlon-Königin zum wiederholten Male in diesem Winter mit einer Erkältung herum und sagte den Start schweren Herzens ab.

Dahlmeier habe "leichte gesundheitliche Probleme", teilte der Deutsche Skiverband (DSV) wenige Stunden vor dem Rennen mit. Offenbar haben Tagestemperaturen von minus zehn Grad in Mittelschweden ihren Tribut gefordert. Der Verzicht Dahlmeiers, die von Denise Herrmann ersetzt wurde, sei eine Vorsichtsmaßnahme mit Blick auf den Sprint am Freitag (16:15 Uhr) und die Verfolgung am Sonntag (13:45 Uhr jeweils live bei Eurosport 1 und im Eurosport Player). Da gilt Dahlmeier, sofern sie denn starten wird, dennoch als Mitfavoritin.

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Saison mit Höhen und Tiefen

Der Ausfall ist der nächste Rückschlag für die 25-Jährige: Wegen eines Mountainbike-Unfalls in der Sommer-Vorbereitung und eines geschwächten Immunsystems war die siebenmalige Weltmeisterin erst kurz vor Weihnachten in die Saison gestartet. Nach dem Weltcup in Nove Mesto fiel sie dann wegen einer Erkältung für die Rennen in Oberhof aber erneut aus. Zuletzt hatte sie zudem die WM-Generalprobe in Soldier Hollow/USA ausgelassen, um sich perfekt auf den Saisonhöhepunkt vorzubereiten.

Doch erneut macht Dahlmeier ihre Gesundheit einen Strich durch die (Medaillen-)Rechnung. Schon vor dem WM-Auftakt hatte die Doppel-Olympiasiegerin von einem "schwierigen Jahr mit Höhen und Tiefen" berichtet. Sie sei "einfach nicht so belastungsverträglich wie sonst und damit auch ein bisschen anfälliger für Infekte. Aber es ist, wie es ist. Und ich muss einfach die Pausen annehmen, die mir mein Körper vorgibt." Bereits vor zwei Jahren hatte sie bei der WM in Hochfilzen mehrmals einen Schwächeanfall erlitten.

Dahlmeier nie abzuschreiben

Abschreiben sollte man Dahlmeier, die 2017 mit fünf Titeln der große Star gewesen war, trotz ihrer anhaltenden Probleme aber nicht. Sie habe, "wenn ich gestartet bin, dann doch viele gute Ergebnisse gehabt", sagte sie. Höhepunkte des Winters waren der Weltcupsieg im Massenstart von Antholz und zwei zweite Plätze in der Verfolgung.

Deshalb hege sie für die Titelkämpfe in Östersund, betonte sie noch am Mittwoch, "schon gewisse Ziele. Das heißt, wie jedes Jahr möchte ich zum Saisonhöhepunkt meine Bestleistung abrufen. Man hat gesehen, dass ich durchaus um den Sieg oder ums Podium mitkämpfen kann." Sie habe "Spaß" und fühle sich "gut, es passt. Aber man muss schauen, was dabei herauskommt. Es ist nicht jeden Tag gut." Als hätte sie es geahnt.

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