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Überraschender Weltmeister in der Verfolgung - Peiffer verpasst Medaille

Überraschender Weltmeister in der Verfolgung - Peiffer verpasst Medaille

16/02/2020 um 15:53Aktualisiert 16/02/2020 um 16:42

Der Franzose Emilien Jacquelin hat bei der WM in Antholz überraschend das Verfolgungsrennen über 12,5km gewonnen. Jacquelin gewann nach fehlerfreiem Schießen und einer spannenden Schlussrunde im Zielspurt gegen Johannes Thingnes Bö. Die deutschen Biathleten verpassten dagegen das Podest. Arnd Peiffer belegte als bester DSV-Skijäger nach einem Schießfehler Rang fünf.

Emilien Jacquelin, als Sprint-Sechster ins Rennen gestartet, triumphierte hauchdünn mit 0,4 Sekunden vor Überflieger Johannes Thingnes Bö aus Norwegen (2 Schießfehler).

Der umstrittene Russe Alexander Loginow (1), Weltmeister im Sprint, wurde mit 23,9 Sekunden Rückstand Dritter. Peiffer lag 53,9 Sekunden zurück.

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"Das war eine solide Leistung. Ich bin zufrieden und habe nahezu das Bestmögliche rausgeholt. Die vorne haben aber nicht viel zugelassen, das muss man akzeptieren, dass die Burschen besser waren", sagte Routinier Peiffer im "ZDF". Jacquelin sprach von einem "Kindheitstraum, der in Erfüllung geht. Das ist unglaublich."

WM-Debütant Philipp Horn (6/+2:19,0) wurde 18., Johannes Kühn (5/+3:14,3) musste sich mit Rang 28 zufrieden geben, Benedikt Doll (7/+3:15,9) landete auf einem enttäuschenden 29. Rang. Das Trio erlebte am Schießstand einen Tag zum Vergessen.

(mit SID)

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