Nach Bronze von Johannes Kühn im Sprint holte das Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) damit drei EM-Medaillen.
Kühn machte zudem mit Platz vier in der Verfolgung am Samstag noch einmal auf sich aufmerksam. Der 29-Jährige empfahl sich damit für ein WM-Ticket. Im Weltcup hatte Kühn die Norm des Deutschen Skiverbandes (DSV) für die Titelkämpfe in Pokljuka/Slowenien (10. bis 21. Februar) verpasst. Der DSV will sein WM-Aufgebot zeitnah verkünden.
Philipp Horn, der ebenfalls noch um einen Platz im deutschen WM-Kader kämpft, blieb dagegen auch in der Verfolgung mit Platz 35 nach sieben (!) Schießfehlern weit hinter den Erwartungen zurück. Der Sieg über 12,5 Kilometer ging an Artem Pryma (Ukraine).
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Bei den deutschen Biathletinnen drängte sich niemand mit Nachdruck für die WM auf. Deigentesch, die zuletzt im Weltcup in Antholz als Elfte im Einzel überzeugt und die halbe WM-Norm erreicht hatte, belegte in der Verfolgung Platz 15. Immerhin verbesserte sie sich nach der Enttäuschung im Sprint noch um 25 Ränge.
Beste Deutsche war Vanessa Voigt als Siebte. Europameisterin wurde Kamila Zuk aus Polen.

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