"Ich habe nicht damit gerechnet, dass es gleich so gut läuft, aber ich hatte einen starken Partner an meiner Seite", sagte Hammerschmidt in der "ARD". Der schieß- und laufstarke Böhm meinte: "Ich bin froh, dass ich so gut durchgekommen bin, so kann es weitergehen."
Die ehemalige Junioren-Weltmeisterin Hammerschmidt ging etwas überraschend an den Start, nachdem sie in den vergangenen Jahren nur selten zum Weltcupteam des Deutschen Skiverbandes (DSV) gehört hatte. "Sie hat in diesem Jahr einen tollen Sprung nach vorne gemacht, sie kann mit Selbstbewusstsein in die Saison gehen", sagte Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig am "ARD"-Mikrofon.

Frankreich mit Zeitstrafe

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Die 26-jährige Hammerschmidt absolvierte ihre Aufgabe am Schießstand zunächst ordentlich und hielt den Kontakt zur Spitze. Im letzten Schießen reichten jedoch auch drei Nachladepatronen nicht und sie musste in die Strafrunde. Der drei Jahre ältere Staffel-Weltmeister Böhm ließ sich davon jedoch nicht beirren und kämpfte sich dank einer starken Schießleistung (nur zwei Nachlader) erneut an die Spitzengruppe heran. Erst im Schlussspurt verlor er den zweiten Platz.
Eigentlich hätte Frankreich mit Marie Dorin Habert und Simon Fourcade das Rennen gewonnen, allerdings wurde das Duo mit einer Zeitstrafe von vier Minuten belegt. Fourcade hatte einen Schuss nicht abgeben. So setzten sich etwas überraschend Kaia Woeien Nicolaisen und Lars Helge Birkeland durch.
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