"Man muss sich die Frage stellen, wie solche Länder überhaupt eine Bewerbung abgeben können? So etwas kann man als Sport beeinflussen", sagte der 33-Jährige Lesser dem "SID". Auch Politiker seien dafür da, "um Druck aufzubauen und gegen die Missstände anzugehen".
Er selbst verurteile die Menschenrechtslage in China zwar auch aufs Schärfste, aber von einem Boykott der Winterspiele (4. bis 20. Februar) hält Lesser wenig.
Davon zu sprechen, sei "immer ganz einfach, das mag menschlich nachzuvollziehen sein. Aber es ist schwierig, die Sportler in die Pflicht zu nehmen. Man zerstört einen Traum. Viele bekommen diese Chance nur einmal", sagte er.
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Preuß könne die Kritik an der Menschenrechtslage in China "persönlich voll verstehen. Ich finde es schlimm, was da passiert. Ich muss das aber ein bisschen ausblenden und meinen Traum von Olympia im Fokus haben. Wir sind Sportler und keine Politiker."
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(SID)

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