Für den Slowenen, der die Witterungsverhältnisse in seiner Heimat vermutlich so gut kennt wie kaum ein anderer, war vor allem die Chancengleichheit ausschlaggebend für die Entscheidung. Nunar erklärte:
Bei diesem Wetter wird es sehr schnell dunkel. Wenn dann auch noch Nebel dazukommt, ist das für die späteren Starter sehr schlecht. Das Risiko war uns zu hoch.
Zuletzt war das olympische Einzelrennen in Pyeongchang in diesem Februar wegen zu starker Windböen abgesagt worden. Vor allem der Klassiker üebr 20 km (Frauen: 15 km) sollte bei gleichbleibenden Bedingungen stattfinden, da der Wettbewerb extrem schießlastig ist. Ein Fehler wird hier direkt mit einer Strafminute geahndet und kann nicht so einfach in der Loipe kompensiert werden - anders als etwa die Strafrunde bei den anderen Wettkämpfen.
Pokljuka
Olympiasieger Peiffer lässt Einzel aus
03/12/2018 AM 15:00
In der Vergangenheit war die Weltcup-Rennleitung immer wieder scharf kritisiert worden, weil sie Wettkämpfe bei vermeintlich unzumutbaren Bedingungen gnadenlos durchzog. Unter anderem blieb die Männer-Staffel in Oberhof im Januar böse in Erinnerung, als der Deutsche Johannes Kühn bei dichtem Nebel von zehn Scheiben nur eine traf. Auch deshalb lobte Bundestrainer Mark Kirchner die getroffene Entscheidung. Kirchner sagte:
Das war absolut korrekt. Nach Oberhof waren wir uns einig, dass wir die Rennen nicht mehr starten, wenn die Bedingungen zu schnell wechseln.

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