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Arnd Peiffer im Sprint nur auf Platz 30: "Ein bisschen frustrierend"

Papa Peiffer nur auf Platz 30: "Ein bisschen frustrierend"
Von SID

07/12/2018 um 16:23

Arnd Peiffer blickte erschöpft und ratlos auf die Anzeigetafel. Der frisch gebackene Vater wollte seine privaten Glücksgefühle unbedingt nutzen, in seiner Paradedisziplin für Furore sorgen - doch am Ende leuchtete hinter dem Namen des Sprint-Olympiasiegers nur die "30" auf. "Es hat irgendwie nicht geklappt, das Liegendschießen war ein bisschen frustrierend", sagte Peiffer nach dem Sprint beim Biat

Weil der 31-Jährige aus Clausthal-Zellerfeld im zweiten Rennen nach der Geburt seines ersten Kindes liegend gleich zweimal daneben schoss, war eine Spitzenplatzierung schon früh außer Reichweite. Peiffer sagte in der ARD:

"Der erste Anschlag hat mir mein Ergebnis verhagelt. Die Laufform und das zweite Schießen waren allerdings gut."

Auch Doll verfehlt Podest

Da im amtierenden Weltmeister Benedikt Doll (Breitnau) auch der zweite Sprint-Experte im Lager des DSV das Podest verfehlte - Doll belegte nach einem Schießfehler aber immerhin Rang fünf - gingen die DSV-Männer nach dem erfreulichen Auftakt im Einzel diesmal leer aus.

Video - Fourcade diesmal ohne Chance: So lief der Sprint von Pokljuka

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"Wenn man auf die Laufzeiten schaut, war es wohl okay. Es ging allerdings vom Gefühl her noch ein bisschen schwer und ich denke, dass mehr möglich gewesen wäre", sagte Doll, dem am Ende nur 16,4 Sekunden für eine Podestplatzierung fehlten.

Dort standen am Freitag andere: Der Sieg ging trotz einer Strafrunde an den Norweger Johannes Thingnes Bö, der in der vergangenen Saison im Gesamtweltcup knapp hinter Superstar Martin Fourcade (Frankreich) gelandet war. Bö lag im Ziel vor den fehlerfreien Antonin Guigonnat (Frankreich/+16,1) und Alexander Loginow (Russland/16,4).

Video - Highlights: Bö gewinnt in Pokljuka trotz Strafrunde

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Vor allem Peiffer hatte sich einiges für sein Lieblingsrennen ausgerechnet, die Motivation war nicht zuletzt wegen des enttäuschenden 52. Rangs im Einzel hoch. Zudem wusste Peiffer, dass er an einem guten Tag im Sprint immer gewinnen kann - er hatte schließlich sechs seiner acht Weltcup-Erfolge im kürzesten Rennen der Biathleten gefeiert.

Falsche Entscheidung beim Schießstand

In Pokljuka verhinderten aber auch falsche Reaktionen auf den Wind ein Spitzenresultat. Peiffer sagte:

"Als ich zum ersten Schießen kam, zeigte die Fahne nach links. Da habe ich dann zwei Rasten gedreht, was offenbar zu viel war. "

Fortgesetzt wird der Weltcup am Samstag mit dem Sprint der Frauen (14.15 Uhr live im Eurosport Player), in dem die DSV-Frauen in Abwesenheit ihrer Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier den ersten Podestplatz in Angriff nehmen. Im Einzel am Donnerstag hatte es nur Franziska Preuß als Zehnte in die Top 10 geschafft.

Die Verfolgungsrennen am Sonntag (ab 11.45 Uhr) beenden den Auftakt in den WM-Winter. Im Dezember stehen noch Weltcups in Hochfilzen/Österreich (ab 13. Dezember) und in Nove Mesto/Tschechien (ab 20. Dezember) an. Die WM findet im März 2019 im schwedischen Östersund statt.

Video - "Wer soll den schlagen?" Bö nicht zu stoppen

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