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Olympia 2018 - Biathlon: Emil Hegle Svendsen sucht psychologischen Rat

Nach schwachem Auftakt: Svendsen sucht psychologischen Rat
Von SID

14/02/2018 um 12:48Aktualisiert 14/02/2018 um 13:44

Die hoch gehandelten norwegischen Biathleten gehen mit den enttäuschenden Ergebnissen in den ersten beiden Rennen der Olympischen Winterspiele von Pyeongchang gänzlich unterschiedlich um. Während der achtmalige Saisonsieger Johannes Thingnes Bö weiter unbeirrt seinen Weg geht, suchte der viermalige Olympiasieger Emil Hegle Svendsen bereits Rat bei der Teampsychologin Britt Tajet Foxell.

"Nach den schlechten Wettkämpfen hatte ich Selbstzweifel und richtiggehend den Glauben an mich verloren", sagte Svendsen (32), für den das Gespräch mit Foxell "mental von Nutzen" gewesen sei, der Boulevardzeitung Verdens Gang. "Britt ist sehr gut darin, dich mental aufzubauen und auf den nächsten Wettkampf einzustellen", ergänzte Svendsen.

    Auch Tarjei Bö (29), der als Verfolgungsvierter das bislang beste Resultat der Skandinavier erzielte, habe in der Vergangenheit schon Hilfe bei Foxell gesucht. Sein jüngerer Brüder Johannes Thingnes (24), in beiden Olympia-Rennen der schwächste Norweger, verzichtet lieber darauf.

    Bö sagte:

    "Wenn ich jetzt damit anfangen würde, dann wäre das der falsche Weg, das macht keinen Sinn. Man sollte die Probleme nicht größer machen als sie sind."

    Er lasse sich von seinem bisherigen Abschneiden "nicht brechen" und gab an, die Enttäuschungen schon verdaut zu haben.

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