Highlights: So lief der Massenstart - vom ersten Sturz bis zum Zielsprint

"Insgesamt war es okay. Ich musste leider in jeder Runde eine Lücke schließen, dadurch war ich immer etwas unter Zugzwang", sagte Peiffer der ARD: "Insgesamt war es ein Fehler zu viel, um vorne mitzukämpfen."
Vor 24.000 Zuschauern in der ausverkauften Chiemgau-Arena feierte der Norweger Johannes Thingnes Bö (eine Strafrunde) bereits seinen neunten Saisonsieg. Der 25-Jährige, der vor dem Österreicher Julian Eberhard (2/+0,6 Sekunden) und dem Franzosen Quentin Fillon Maillet (1/+2,8) siegte, schickt sich damit an, den Rekord von Martin Fourcade (14 Saisonsiege) zu knacken.
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Beim ersten Schießen, das die 30 Athleten naturgemäß nahezu gleichzeitig in Angriff nahmen, hielt sich Doll trotz einer riskanten Schnellfeuereinlage schadlos. Als der amtierende Sprint-Weltmeister auf Rang drei wieder in die Loipe ging, drehten Peiffer und Kühn noch ihre Strafrunden. Beim zweiten Anschlag musste Doll allerdings seiner forschen Tempoverschärfung auf der zweiten Runde Tribut zollen, er schoss zweimal daneben - Peiffer war als 15. zur Halbzeit der beste DSV-Athlet.
Beim ersten Stehendschießen traf Peiffer zunächst vier Scheiben, die letzte aber blieb schwarz - somit wuchs der Abstand zur Spitze noch ein wenig an. Dank seines großen Kampfgeistes und eines fehlerfreien letzten Auftritts am Schießstand ging er als Achter auf die Schlussrunde. In dieser machte er noch eine Position gut.
In der kommenden Woche findet dann ab Donnerstag der Weltcup in Antholz statt, der das zweite Trimester der Saison beendet.
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