"Dies ist eine Entscheidung der Vernunft und nicht des Herzens", hieß es in einer Pressemitteilung des Präsidiums der WSRO: "Die Entwicklung des Infektionsgeschehens zwingt uns zu diesem Schritt." Mit Blick auf die Gesundheit der Zuschauer und der Helfer sei die Durchführung der Wettkämpfe ohne Publikum der "einzig gangbare Weg", so die WSRO.

Mitte Oktober hatten die Organisatoren noch auf bis zu 9000 Zuschauer täglich in der bis zu 25.000 Plätze umfassenden Arena am Rennsteig gehofft. Selbst damit hätten die Veranstalter laut Thüringer Allgemeinen ein Minus von einer Million Euro gemacht, nun dürfte dies noch weiter ansteigen. Nach Angaben des Blattes will der Freistaat Thüringen für die Verluste aufkommen.

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"Gut zwei Jahre vor den Weltmeisterschaften 2023 und trotz laufender Umbaumaßnahmen haben wir die Chance, der Sportwelt zu zeigen, dass wir in der Lage sind, auch unter schwierigen Rahmenbedingungen internationale Spitzensportevents zu organisieren", begründet das Präsidium das Festhalten an den beiden Veranstaltungen. Oberhof springt neben seinem ohnehin geplanten Weltcup noch für Ruhpolding ein, um die Reisen der Athleten während der Corona-Pandemie zu verringern.

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