Der ukrainische Verband gab nun an, Abramowa sei das Mittel bereits im November ärztlich verschrieben worden. Bis zum endgültigen Urteil ist die gebürtige Russin, die seit 2012 für die Ukraine an den Start geht, bis auf weiteres für alle Wettbewerbe gesperrt. Die Substanz steht seit dem 1. Januar 2016 auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Es handelt sich dabei um Hormone und Stoffwechsel-Modulatoren.

Letzter Dopingskandal 2013/2014

Im Zuge des bislang letzten großen Dopingfalls im Biathlon war der russische Verband RBU wegen drei Fällen zuletzt in der Saison 2013/14 zur Höchststrafe von 100.000 Euro verurteilt worden. Damals waren Jekaterina Jurjewa, Irina Starych und Alexander Loginow überführt worden. Wiederholungstäterin Jurjewa wurde im vergangenen Juni für acht Jahre gesperrt, Starych und Loginow jeweils für zwei Jahre. Der russische Verband war bereits 2009 wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen mit einer Strafe von 50.000 Euro belegt worden.
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