Das gab die 31-Jährige am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt. "Ich habe für mich jetzt den Zeitpunkt gesehen, meine Karriere zu beenden, und bin froh, dass ich dies nach einer olympischen Silbermedaille tun kann", sagte Jamanka. Sie wolle nun in ihrer Heimatstadt Berlin ein Studium beginnen.
Bereits in Peking hatte Jamanka ihren Rückzug vom Leistungsport angedeutet, sich aber noch eine Hintertür für eine Teilnahme an der WM 2023 in St. Moritz offengelassen. Die Zeit bis zu den nächsten Winterspielen 2026 in Cortina d'Ampezzo/Mailand sei "definitiv zu lang", St. Moritz aber "immer eine Reise wert". Für einen WM-Start hätte sich Jamanka eine neue Anschieberin suchen müssen, denn Alexandra Burghardt wird sich als derzeit beste deutsche Sprinterin wieder auf ihre Leichtathletik-Karriere konzentrieren.
"In meiner Laufbahn als Sportlerin hatte ich viele tolle Momente und konnte große sportliche Erfolge feiern", sagte Jamanka nun. Letztlich seien diese "niemals nur meine Resultate, sondern Ergebnisse von harter Teamarbeit und großem Verzicht" gewesen: "Ohne meine Familie, mein privates Umfeld, meine Trainer, meinen Verein, die Bundeswehr, die Sponsoren und Mannschaftskollegen wäre vieles nicht möglich gewesen. Dafür bin ich sehr dankbar."
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Jamanka tritt als eine der erfolgreichsten Pilotinnen der Bobsport-Geschichte ab. Vor Silber in Peking hatte die Sportsoldatin bei ihrer Olympia-Premiere 2018 in Pyeongchang Gold gewonnen. Zu ihrer Erfolgsbilanz gehören außerdem zwei WM- und drei EM-Titel sowie sechs Erfolge bei Weltcup-Rennen.
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