Das machte der Doppel-Olympiasieger in der Sächsischen Zeitung (Donnerstagsausgabe) öffentlich. "Das hat mich erst mal umgehauen, doch gleichzeitig war ich froh, dass es erst nach der Saison passiert ist", sagte Friedrich.
Wahrscheinlich infizierte sich der 30 Jahre alte Sachse bei einem Trainingslager im französischen La Plagne Mitte März. Auch die PCR-Tests seiner Anschieber waren positiv, alle Athleten des "Team Friedrich" mussten sich nach der Rückkehr nach Deutschland laut Sächsischer Zeitung in häusliche Quarantäne begeben.
Diese Zeit war für Friedrich nicht einfach. Als "unnötige Zeitverschwendung" bezeichnete der Ausnahme-Pilot die Phase in den eigenen vier Wänden, in der er typische Hausarbeiten erledigte. "Was halt so anfällt und wofür im Winter keine Zeit ist", berichtete Friedrich, sagte aber auch: "In der ersten Quarantäne-Woche war mit mir nicht viel anzufangen."
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Durch den vergangenen Winter, an dessen Ende sich Friedrich auf seiner Hausbahn in Altenberg zum alleinigen WM-Rekordchampion gekrönt hatte, war sein Team ohne größere Corona-Komplikationen gekommen. "Ehrlich gesagt, hätte ich das vor der Saison nicht gedacht. Das zeigt aber auch, wie gut unser Hygienekonzept funktioniert", sagte er.
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