Der Thüringer war als Rodler Olympiasieger, Weltmeister und mehrmaliger Europameister, später wurde er als Bob-Trainer zum Vater der DDR-Erfolge.

Im Rodel-Doppelsitzer wurde Hörnlein 1968 gemeinsam mit Reinhard Bredow in Grenoble bereits Olympia-Fünfter, 1972 in Sapporo holten die beiden Gold. Zudem gewann das Duo den WM- (1973) und zweimal den EM-Titel (1970, 1972). 1971 krönte Hörnlein sich zum Europameister im Einzel.

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Im Anschluss an den WM-Triumph beendete er seine aktive Karriere und widmete sich ab Herbst 1973 dem Aufbau des DDR-Bobsports - mit großem Erfolg: Gleich 1976 in Innsbruck holte Meinhard Nehmer zweimal Olympiagold. Unter Hörnleins Leitung folgten 1980 Nehmers Goldmedaille im Vierer und vier Jahre später der doppelte Olympia-Erfolg von Wolfgang Hoppe.

Nach der Wende war Hörnlein zwölf Jahre lang für das britische Bob-Team verantwortlich und führte Sean Olsson 1998 zu Olympiabronze. Später leitete er zudem das Solidaritätsprogramm des Bob-Weltverbandes, welches die "kleinen" Nationen wie Ungarn, Neuseeland oder Bosnien näher an die Weltspitze heranführen sollte.

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