Die WM-Dritte aus Winterberg gewann in Innsbruck-Igls im Zweier mit Anschieberin Deborah Levi wie schon am vergangenen Wochenende vor Vizeweltmeisterin Kim Kalicki (Wiesbaden/+0,06 Sekunden) und der Kanadierin Christine de Bruin (+0,15).
"Es fühlt sich sehr gut an", sagte Nolte: "Heute war es noch einmal ein bisschen schwieriger und enger, weil die Startzeiten auch sehr eng beieinander waren. Am Ende sind wir froh, dass es gereicht hat."
Für Nolte, die ihre Führung aus dem ersten Lauf souverän verteidigte, war es der sechste Weltcupsieg. Kalicki schob sich nach Rang drei im zweiten Lauf zusammen mit Leonie Fiebig mit einer Laufbestzeit noch an de Bruin vorbei.
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Den Erfolg des Tages feierte jedoch Sprinterin Alexandra Burghardt bei ihrem Debüt im Eiskanal als Anschieberin von Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof). Die 27 Jahre alte Burghardt, eigentlich auf den 100 m und einer Tartanbahn zuhause, fuhr mit Jamanka auf Platz vier (+0,34). "Wir konnten uns gut verbessern. Es ist noch alles recht neu, aber ich denke, dass wir einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben", sagte Burghardt, die sich bei weiteren guten Leistungen Hoffnungen auf eine Teilnahme bei den Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar 2022) machen darf.
Am Samstag hatte bei den Männern Dominator Francesco Friedrich mit seinem zweiten Erfolg im Zweier seine Vormachtstellung untermauert. Nolte fuhr im Monobob als Zweite aufs Podest.
Insgesamt stehen bis Olympia acht Weltcupstationen, vier davon in Deutschland, im Rennkalender. Am kommenden Wochenende ist der Weltcup in Altenberg zu Gast.
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