Beim Sieg der favorisierten US-Amerikanerin Kaillie Humphries gewann Schneider nach vier Läufen die Silbermedaille, Junioren-Weltmeisterin Nolte komplettierte als Dritte das Podest in Altenberg.
Hinter dem Podium sorgten Zweier-Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof) als Vierte sowie die WM-Zweite Kim Kalicki (Wiesbaden) als Sechste für ein starkes deutsches Gesamtergebnis in der neuen olympischen Disziplin. "Wir haben unsere Ziele übertroffen", sagte Bundestrainer Rene Spies zufrieden.
Zur Rennhalbzeit hatte Schneider als Führende noch auf den Sieg geschielt. Zweier-Weltmeisterin Humphries, die sich im ersten Lauf am Samstag einen Rückstand eingehandelt hatte, übernahm nach dem dritten Durchgang am Sonntag jedoch die Führung und gab diese bei eisigen Temperaturen nicht mehr her.
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Für Schneider endete die WM trotzdem versöhnlich, im Zweier-Rennen hatte sie in der Vorwoche als Vierte das Podest knapp verfehlt. "Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat", sagte die 30-Jährige, die im letzten Durchgang noch an Nolte vorbei auf Rang zwei gerast war. Nolte äußerte sich daher "etwas enttäuscht". Insgesamt sei sie mit Bronze aber "zufrieden".
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Monobobs der Frauen schon für die Winterspiele 2022 in Peking ins Programm aufgenommen. Unter anderem, um die Zahl der Olympiateilnehmerinnen zu erhöhen. Bei der WM in Sachsen wurden erstmals WM-Medaillen vergeben.
Um für die Pilotinnen eine ordentliche Vorbereitung zu gewährleisten, starteten die Einzelschlitten vor den Titelkämpfen in Altenberg in einer Weltserie, stets im Rahmenprogramm der größeren internationalen Events. Die deutschen Pilotinnen hatten sich dabei überwiegend schwer getan und keinen Sieg eingefahren.
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