Die 30-Jährige führt bei den Weltmeisterschaften in Altenberg nach zwei von vier Läufen vor der US-Amerikanerin Kaillie Humphries und Laura Nolte (Winterberg).
Für Mariama Jamanka (Oberhof) und Kim Kalicki (Wiesbaden) auf den Plätzen vier und fünf ist in der neuen olympischen Disziplin das Podest ebenfalls noch in Reichweite. Die Entscheidung fällt am Sonntag (ab 9.00 Uhr).
"Ich hätte nicht gedacht, dass es am ersten Tag für die Position reicht. Aber wir wissen alle, erst das Finale morgen zählt", sagte Schneider und wies darauf hin, dass im noch ungewohnten Schlitten mit bereits kleinen Fahrfehlern viel passieren kann. "Ich wäre mit einer Medaille sehr zufrieden. Welche Farbe sie hat, ist mir persönlich momentan egal", ergänzte die 30-Jährige.
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Auf der tückischen Bahn im Osterzgebirge hatten mehrere Pilotinnen ihre Probleme, darunter zunächst auch Humphries. Die Zweier-Rekordweltmeisterin erwischte keinen optimalen ersten Lauf, Nolte, Schneider und Kalicki lagen anfangs vorn. Im zweiten Durchgang zeigte Humphries dann ihre Klasse, die Deutschen taten sich schwerer. Vor den entscheidenden Läufen liegt Schneider nun lediglich vier Hundertstelsekunden vor Humphries.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Monobobs der Frauen schon für die Winterspiele 2022 in Peking ins Programm aufgenommen. Unter anderem, um die Zahl der Olympiateilnehmerinnen zu erhöhen. Bei der WM in Sachsen werden erstmals WM-Medaillen vergeben.
Um für die Pilotinnen eine ordentliche Vorbereitung zu gewährleisten, starteten die Einzelschlitten vor den Titelkämpfen in Altenberg in einer Weltserie, stets im Rahmenprogramm der größeren internationalen Events. Die deutschen Pilotinnen hatten sich in ihren bisherigen vier Rennen überwiegend schwer getan und noch keinen Sieg eingefahren.
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