Denn Anthony Joshua hat das Angebot von Tyson Fury, dass er seinen Landsmann für das Training vor dem Rückkampf gegen Alexander Usyk zur Verfügung stehen würde, angenommen.
Fury hatte nach Joshuas Niederlage gegen Usyk Ende September im Podcast von "BBC5 Live Boxing" gesagt: "Denke ich, dass er Usyk in einem Rückkampf schlagen kann? Ja definitiv, wenn ich und Sugar Hill (Sugar Hill Steward, Furys Trainer, Anm. d. Red.) ihn dafür trainieren."
"Wir würden ihm in diesem Kampf den Sieg bringen und dann könnte ich ihn nicht mehr für den Kampf gegen mich trainieren", meinte Fury weiter.
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Nach Sieg über Joshua: Usyk will den nächsten Weltmeister
17/10/2021 AM 07:54
Auf Furys Angebot angesprochen, sagte Joshua im Interview mit "IFL TV": "Ja, schön. Wenn er kein Geld dafür verlangt. Er ist mehr als willkommen, durch die Türen zu kommen, er kann sogar mit mir Sparring boxen. Ich brauche einen Trainer, der es lebt und atmet, von daher wäre es perfekt."

Anthony Joshua: "Tyson Fury kann definitiv kommen"

Joshua hatte auch gleich eine Idee, das Sparring öffentlichkeitswirksam durchzuführen: "Ich werde eine Kamera aufstellen, Eddie (Hearn, Joshuas Promoter, Anm. d. Red.) wird auch mit ein paar Kamera da sein, die das Ganze auf 'Facebook' und 'YouTube' übertragen."
Angst davor, Fury zu sich ins Trainingscamp zu lassen, hat der 32-Jährige offenbar nicht. Stattdessen erinnerte Joshua lieber an legendäre Fotos vergangener Tage: "Ich sehe Bilder mit Sugar Ray Robinson, Joe Louis, Archie Moore, Muhammad Ali, die alle in den Trainingscamps der anderen zusammen gesessen haben."
Anschließend erneuerte der Olympiasieger im Superschwergewicht von 2012 nochmal sein Versprechen: "Er ist mehr als willkommen, in mein Gym zu kommen und mir ein paar Tipps zu geben."

Joshua-Promoter über Rückkampf-Termin gegen Usyk: "März ist realistisch"

Ob es tatsächlich zum gemeinsamen Training kommt, bleibt abzuwarten. Ein bisschen Zeit haben die beiden in jedem Fall noch. Der Rückkampf zwischen Joshua und Usyk wird voraussichtlich im März oder April 2022 stattfinden.
Joshua-Promoter Hearn erklärte zuletzt ebenfalls gegenüber "IFL": "Ich denke, März ist realistisch." Der Austragungsort steht noch nicht fest.
Der erste WM-Kampf im September fand im Fußballstadion der Tottenham Hotspur statt. Joshua verlor überraschend nach Punkten. Es war erst seine zweite Niederlage in 26 Profikämpfen.
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