Gerhard Berger macht sich so seine Gedanken um die Zukunft der DTM - und bringt dabei auch große Namen ins Spiel. "Im Ernst: Warum eigentlich nicht?", sagte der Österreicher im Gespräch mit dem Portal f1-insider.com zu einem möglichen Einstieg des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel nach dessen Trennung von Ferrari zum Saisonende. Vettel fahre schließlich immer noch "auf höchstem Niveau. So kann er sich mit Rennautos, die er mag, mit anderen großartigen Fahrern messen."
Zunächst, genauer gesagt Mitte Juli auf dem traditionsreichen Nürnberger Norisring, geht es aber erstmal ohne Sebastian Vettel weiter. Die Vorfreude auf den DTM-Saisonstart ist riesig, obwohl die DTM nach dem angekündigten Ausstieg von Audi vor einer äußerst ungewissen Zukunft steht.
DTM
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DTM-Chef Berger kritisiert Audi scharf

Die Ingolstädter hatten Ende April überraschend den bevorstehenden Ausstieg aus der DTM bekannt gegeben, Berger kritisierte dies scharf und warf Audi schlechten Stil vor. "Da meldete sich niemand, nicht davor, währenddessen oder danach. Ich habe wirklich bis zum heutigen Tage von keinem Vorstand persönlich gehört", sagte Berger der "Sport Bild".
Damit bliebe BMW als einziger Hersteller für die kommende Saison, Ende 2018 hatte sich bereits Mercedes verabschiedet. Hoffnungsträger Aston Martin war im Januar nach nur einem Jahr wieder aus der DTM ausgestiegen.
Geplant sind für die letzten Audi-Runden im DTM-Zirkus 20 Rennen in drei europäischen Ländern. An jeweils aufeinanderfolgenden Wochenenden sind Doppelveranstaltungen auf dem Nürburgring, dem Lausitzring sowie in Zolder/Belgien geplant. Einzelveranstaltungen sollen in Assen/Niederlande und traditionell zum Saisonabschluss in Hockenheim stattfinden. Zudem ist Spa-Francorchamps zum ersten Mal seit 2005 wieder Teil des Rennkalenders.

DTM-Saison 2020 terminiert

Wie der Dachverband ITR zuvor mitgeteilt hatte, dürfen die Teams vom 8. bis 11. Juni unter Berücksichtigung eines strengen Infektionsschutzkonzeptes sowie unter Ausschluss der Öffentlichkeit erste Tests mit ihren neuen Autos absolvieren.
"Wir danken unseren Fans für ihre Geduld in den letzten Wochen, freuen uns nun aber umso mehr, einen ausgereiften und äußerst abwechslungsreichen Kalender zu präsentieren, der geballte Rennaction verspricht", sagte DTM-Chef Gerhard Berger: "Das ist das Ergebnis harter Arbeit aller Beteiligten unter ganz besonderen Herausforderungen. Insgesamt ist uns ein kompakter Kalender gelungen, auf den sich das Warten gelohnt hat."
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Die Termine im Überblick:
10.–12. Juni – Norisring
01.–02. August – Spa-Francorchamps (Belgien)**
14.–16. August – Lausitzring
21.–23. August – Lausitzring
04.–06. September – Assen (Niederlande)
11.–13. September – Nürburgring (Grand-Prix-Kurs)
18.–20. September – Nürburgring (Sprint-Kurs)
09.–11. Oktober – Zolder (Belgien)
16.–18. Oktober – Zolder
06.–08. November – Hockenheim
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(SID)
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