WM-Titel gewonnen und ist wieder mit Rekordweltmeister Russland gleichgezogen. Ohne große Stars setzte sich die Auswahl aus dem Eishockey-Mutterland im Finale von Riga gegen Titelverteidiger Finnland mit 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 1:0) nach Verlängerung durch und nahm damit erfolgreich Revanche für die 1:3-Niederlage im Endspiel vor zwei Jahren.
Der neue Weltmeister wäre beinahe schon nach der Vorrunde nach Hause geflogen. Nach einem historischen Fehlstart mit drei Pleiten, darunter 1:3 gegen Deutschland, zogen die Nordamerikaner nur mit deutscher Schützenhilfe ins Viertelfinale ein. Dort schalteten sie aber den Favoriten Russland mit 2:1 nach Verlängerung aus, im Halbfinale außerdem die zuvor siebenmal in Folge siegreichen USA (4:2). Die Amerikaner trösteten sich nach dem 6:1 im kleinen Finale gegen die deutsche Mannschaft mit Bronze.
Mikael Ruohomaa (9.) brachte die Finnen früh in Führung. Doch die bisherige Erfolgstaktik bei dieser WM funktionierte nicht. Die starke Defensive von "Team Suomi" um den überragenden Torhüter Jussi Olkinuora hielt den knappen Vorsprung nicht. Maxime Comtois (25.) staubte nach einem Lattentreffer von Connor Brown zum Ausgleich ab. Elf Minuten später jubelten die Kanadier über die Führung, doch das Tor von Adam Henrique wurde nach Videobeweis wegen Abseits aberkannt.
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Verteidiger Petteri Lindbohm (46.) erzielte das zweite Tor für die Finnen. Sekunden zuvor hätte Goalie Olkinuora beinahe Brandon Pirri das 2:1 für Kanada ermöglicht, als er den Puck nicht unter Kontrolle brachte. Auch diesmal reichte die Führung nicht. Denn Henrique (53.) glich mit dem zweiten Powerplay-Treffer der Kanadier aus und erzwang die Verlängerung. Für die Entscheidung sorgte Nick Paul (67.).
Den Titel als Scorerkönig sicherte sich der Kanadier Brown mit zwei Toren und 14 Vorlagen. Bester Deutscher war der Mannheimer Matthias Plachta mit vier Treffern und vier Assists auf Rang zwölf.
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