Allerdings gab es die Spielberechtigung nur unter "harten Auflagen", die Steelers müssen laut Mitteilung der 2. Liga "frei verfügbares Kapital ohne Gegenleistung im mittleren sechsstelligen Bereich" nachweisen. Auch eine Geldstrafe werde wegen "Versäumnissen bei der Bearbeitung der Anforderungen zur Erteilung der Lizenz" fällig.

Bietigheim hatte Anfang des Monats beim Schiedsgericht der Deutschen Eishockey Liga (DEL) Schiedsklage gegen die Lizenzverweigerung eingelegt. Das Schiedsgericht würdigte nun "die Anstrengungen des Standortes zur Erfüllung der Lizenzvorgaben" und riet den Parteien "dringend an, die Lizenz unter erweiterten und harten Auflagen für die Steelers zu gewähren."

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Außerdem muss ein externer wirtschaftlicher Berater eingesetzt werden, der monatlich an die Ligagesellschaft berichten soll. Dieser soll "die Sanierungsbemühungen der Steelers und das Einhalten kaufmännischer Prinzipien" begleiten und überwachen. Die Steelers tragen sämtliche Kosten des Schiedsverfahrens.

Bietigheim hatte im Mai zusätzlich fristgerecht seine Lizenz-Unterlagen für die DEL eingereicht. Das gilt auch für die Löwen Frankfurt und die Kassel Huskies - Frankfurt hat sich zudem als möglicher Nachrücker beworben. Ab der Saison 2020/21 gibt es zum ersten Mal seit 2006 wieder einen sportlichen Auf- und Abstieg zwischen der DEL und der DEL2.

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