Eine erneute Verschiebung des für den 13. November anvisierten Saisonstarts wäre "für die Spieler katastrophal und eine sehr schwierige Situation für die Nationalmannschaft", sagte der 42 Jahre alte Finne in einem Videocall am Dienstag.

Die DEL fordert von der Politik bis zum kommenden Freitag verbindliche Zusagen über finanzielle Hilfen in der Coronakrise, ansonsten dürfte der Saisonstart ein zweites Mal verschoben werden. Das würde sich natürlich auch negativ auf seine Arbeit als Bundestrainer auswirken, sagte Söderholm: "Als Spieler musst du ein Ziel und eine Richtung haben. Ich kann die Spieler verstehen, dass es nicht leicht ist, sich so Woche für Woche zu motivieren."

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Dass in anderen Ländern der Ligabetrieb oder zumindest die finale Vorbereitung bereits wieder aufgenommen wurde, macht Söderholm mit Blick auf die WM 2021 und Olympia 2022 zu schaffen. Auch deshalb hält der Deutsche Eishockey Bund (DEB) an der Austragung des Deutschland-Cups (5. bis 8. November) in Krefeld fest. "Jeder Eiskontakt der Spieler ist mit Blick auf die WM und das Olympia-Turnier sehr wichtig", betonte DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel.

Sollte die DEL ihre Saison komplett absagen, "müssen wir neue Pläne basteln", verriet Söderholm. Die Teilnahme an der WM in Lettland und dem politisch derzeit instabilen Co-Gastgeber Belarus sieht der Bundestrainer aber auch dann nicht gefährdet. "Wir müssten die WM-Vorbereitung dann drei Wochen früher anfangen und bräuchten mehr Spiele", sagte er.

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