"In diesem Punkt kommt uns die Corona-Pandemie ? vielleicht ? etwas entgegen", sagte Christian Künast, Interims-Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), im Interview mit dem Mannheimer Morgen.
"Ich bin aber eh ein Verfechter davon, dem Nachwuchs eine Chance zu geben", erklärte der ehemalige Nationaltorhüter weiter: "Die Klubs sollten die Talente vermehrt einbauen, wir müssen mit ihnen arbeiten. Wenn wir das beherzigen, sind wir auf einem guten Weg. Dafür brauchen wir kein Corona, die Spieler sind da!"
Der DEB hatte in den vergangenen Jahren seine Nachwuchsarbeit deutlich intensiviert, mit dem Gewinn der olympischen Silbermedaille 2018, den Erfolgen des NHL-Stars Leon Draisaitl und dem starken Debüt von Tim Stützle in Kanada erlebte die Sportart einen Boom. Daran will Künast weiterarbeiten. "Wir hatten vom DEB das Konzept Powerplay 2026, jetzt brauchen wir ein neues Papier, das vielleicht Powerplay 2030 oder Powerplay 2026, 2.0 heißt. Wir müssen uns neue, höhere Ziele setzen, die wir konstant anstreben."
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Dabei will der 49-Jährige in Zukunft eine Führungsrolle einnehmen. "Ich bin davon überzeugt, dass ich meine Arbeit gut mache. Ich habe viele Pläne und Ideen für die Zukunft", sagte Künast. Er hat zunächst bis Ende der Saison die Aufgaben als Sportdirektor von Stefan Schaidnagel übernommen, von dem sich der DEB im Dezember getrennt hatte.
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