Mit dem Bus fuhr das Team für zwei Stunden an die Ostsee - mit Polizeieskorte und Corona-Abstand. "Es ist kein anderer Mensch dort", berichtete Sportdirektor Christian Künast, "da haben wir einen Pavillon, essen eine Kleinigkeit im Freien."
Das Ziel des vom Weltverband IIHF angebotenen Ausflugs war "eine Sanddüne 35 Minuten von Riga entfernt", erklärte Künast: "Man ist unter sich, kann mal die Seele baumeln lassen, spazieren gehen, vielleicht ein bisschen joggen." Die "Bubble", in der sich die Spieler wegen der Corona-Pandemie aufhalten müssen, werde damit nicht verletzt.
Bundestrainer Toni Söderholm hatte seiner Mannschaft nach der ersten Niederlage im vierten Turnierspiel einen Tag frei gegeben - und damit die Möglichkeit, zum ersten Mal die übliche Umgebung zu verlassen. Zuvor hatten sich die Spieler in ihrer freien Zeit lediglich in ihrem Essensraum, der mit Tischtennisplatte und Tischfußball ausgestattet ist, treffen können. "Dieser Raum, unsere Zimmer, das Stadion - das war's", beschrieb Künast den WM-Alltag in Riga.
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Nicht teilnehmen am Ausflug durfte NHL-Stürmer Dominik Kahun. Der Silbermedaillengewinner von 2018, der am Mittwoch in Lettland gelandet war, befindet sich noch in Einzel-Isolation im Hotel. "Das Schlimmste ist, dass man hier auf dem Zimmer sitzt und die Jungs nicht sehen kann", sagte der 25-Jährige, der in der Nacht zu Dienstag mit den Edmonton Oilers in den Play-offs ausgeschieden und am nächsten Morgen ins Flugzeit gestiegen war.
Ihr nächstes Vorrundenspiel bestreitet die deutsche Mannschaft erst am Samstag (19.15 Uhr/Sport1) gegen Titelverteidiger Finnland.
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