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DEL: Historische Haie-Krise geht weiter - München müht sich zum Sieg

DEL: Historische Haie-Krise geht weiter - München müht sich zum Sieg
Von SID

14/02/2020 um 22:01Aktualisiert 14/02/2020 um 22:09

Die historische Krise der Kölner Haie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die Rheinländer verloren das Krisenduell bei Tabellenschlusslicht Schwenninger Wild Wings 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) und bauten ihren Vereinsnegativrekord auf 14 Pleiten in Serie aus.In einer zähen Partie besiegelte Andreas Thuresson drei Minuten vor dem Ende mit einem Powerplay...

Die Rheinländer verloren das Krisenduell bei Tabellenschlusslicht Schwenninger Wild Wings 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) und bauten ihren Vereinsnegativrekord auf 14 Pleiten in Serie aus.

In einer zähen Partie besiegelte Andreas Thuresson drei Minuten vor dem Ende mit einem Powerplay-Treffer die erneute Niederlage. Bei neun Punkten Rückstand gerät die Teilnahme an den Pre-Play-offs für die Haie, die in der Vorwoche Sportdirektor Mark Mahon freigestellt hatten, immer mehr außer Reichweite. Die Wild Wings bleiben trotz ihres ersten Sieges nach zuvor sechs Pleiten in Serie abgeschlagen am Tabellenende.

Spitzenreiter Red Bull München ließ sich vom Erfolg der Mannheimer Adler am Donnerstag nicht beeindrucken. Das Team von Trainer Don Jackson gewann bei den Iserlohn Roosters mit 4:2 (2:1, 0:0, 2:1) und vergrößerte seinen Vorsprung wieder auf sechs Punkte. Nationalspieler Yannic Seidenberg (9., 13.) gelang für den EHC ein Doppelpack, Trevor Parkes (56.) und Yasin Ehliz (60.) sorgten in der Schlussphase für den Sieg.

Dahinter drohen die Straubing Tigers immer mehr den Anschluss zum Spitzenduo zu verlieren. Die Niederbayern verloren bei den Wolfsburg Grizzlys mit 1:4 (0:3, 1:0, 0:1) und liegen nun schon sechs Zähler hinter den zweitplatzierten Mannheimern.

Im Rennen um den letzten direkten Play-off-Platz hat der ERC Ingolstadt gegen die Düsseldorfer EG einen Big Point gelandet. Die Bayern bezwangen den Tabellennachbarn zuhause mit 3:2 (1:0, 0:1, 1:1, 1:0) nach Verlängerung und rücken acht Spieltage vor dem Ende bis auf zwei Punkte an die Rheinländer heran.