"Momentan läuft es ganz gut. Es sieht aus, dass alle Klubs über die Saison kommen", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke in einer virtuellen Pressekonferenz am Freitag.
Weil die Zuschauereinnahmen fehlen, mussten die 14 DEL-Klubs ihre Etats von insgesamt rund 130 Millionen Euro um mehr als 60 Millionen Euro zusammenstreichen. Die Spieler verzichteten auf bis zu 60 Prozent ihrer Gehälter. Dass zuletzt zusätzliche Profis nachverpflichtet wurden, sieht Tripcke nicht als zusätzliche wirtschaftliche Gefahr: "Sie spielen ja für ein Trinkgeld und wollen sich vor allem für einen neuen Vertrag empfehlen."
Mit der Rückkehr der Fans noch in dieser Saison rechnet die DEL nicht - trotz des gemeinsam von Sport, Kultur und Wissenschaft am Montag vorgestellten Konzepts. "Wir hoffen natürlich immer, aber wir rechnen nicht damit", sagte Tripcke. Wichtiger sei ohnehin eine Perspektive mit Zuschauern in der nächsten Saison, damit man eine "bessere Grundlage für die Lizenzprüfung" habe.
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Entscheidend für die weiteren Planungen ist auch das zweite Paket der "Coronahilfe Profisport", aus dem über 300 Millionen Euro ausgezahlt werden sollen. Bislang waren die DEL-Klubs wie ihre Kollegen aus dem Handball und dem Basketball aber außen vor, weil sie in der Mehrzahl schon das Maximum von 800.000 Euro erhalten hatten.
"Die EU hat jetzt ermöglicht, dass die Grenze auf 1,8 Millionen Euro erhöht wird", berichtete Tripcke. Man sei gemeinsam mit den anderen Teamsportarten "in guten Gesprächen mit der Politik", damit die Förderrichtlinien angepasst werden. "Die Politiker möchten, dass das Geld verteilt wird, aber die Mühlen mahlen langsam", sagte Tripcke.
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