Als schon drittes Team mussten sich die Iserlohn Roosters in behördlich angeordnete Quarantäne begeben und deswegen ihr für Sonntagabend angesetztes Gastspiel bei den Augsburger Panthern ausfallen lassen. Im verbliebenen Rumpfprogramm des 16. Spieltages mit nur vier Begegnungen baute Ex-Meister Adler Mannheim seinen Vorsprung an der Tabellenspitze durch ein 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) bei den Krefeld Pinguinen weiter aus.
Bei den Roosters hatten am Samstag vor der Isolations-Anordnung des Gesundheitsamtes 48 Stunden nach dem 5:2-Erfolg gegen Vizemeister Grizzlys Wolfsburg zwei PCR-Tests ein positives Ergebnis ergeben und außerdem laut einer Vereinsmitteilung "mehrere Spieler bereits Symptome einer Corona-Erkrankung" aufgewiesen.
"Insbesondere die Tatsache, dass nach dem Spiel am Donnerstagabend keinerlei Beschwerden auftraten, und wir dann am Samstag mehrere Spieler mit Symptomen hatten, hat alle Alarmglocken schrillen lassen", sagte Iserlohns Sportchef Christian Hommel und begrüßte die ergriffenen Maßnahmen der Behörden ausdrücklich. Ein Nachholtermin für den Auftritt in Augsburg soll in den nächsten Tagen festgelegt werden.
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Vor Iserlohn hatten sich bereits die Teams von Ex-Meister Red Bull München und der Düsseldorfer EG in Quarantäne begeben müssen. In München waren zwischenzeitlich inklusive "zahlreicher Impfdurchbrüche" bis zu 22 Tests positiv ausgefallen. Der DEG-Tross musste wenige Tage später inklusive Trainer- und Betreuerstab wegen "mehrerer Corona-Fälle in der Mannschaft" ebenfalls in Isolation.
Auf dem Eis zog Mannheim der Konkurrenz nach der Absage des Verfolger-Duells zwischen München und Titelverteidiger Eisbären Berlin durch den Erfolg in Krefeld davon. Tim Wohlgemuth (18.), Joonas Lehtivuori (36.) und Jason Bast (58.) sorgten für den Sieg der Kurpfälzer. Wolfsburg verpasste durch eine 2:4 (0:2, 2:1, 0:1)-Heimniederlage gegen den ERC Ingolstadt die Chance zur Verkürzung seines Rückstands auf Berlin. Am Tabellenende unterlag Schlusslicht Schwenninger Wild Wings den Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:3 (0:0, 1:0, 1:2, 0,0, 0:1) nach Penaltyschießen. Die Straubing Tigers gewannen gegen die Bietigheim Steelers 4:1 (3:1, 0:0, 1:0).
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