Gegen die Grizzlys Wolfsburg kassierten die Adler nach einem insbesondere in der Anfangsphase desolaten Auftritt ein 3:7 (1:5, 1:1, 1:1) und damit die deutlichste Niederlage in der laufenden DEL-Saison. Mitte November war Mannheim in der Champions Hockey League bei Frölunda HC gar mit 1:10 unter die Räder gekommen.
"Wir waren im Großen und Ganzen von der ersten Minute an und über alle Reihen nicht für dieses Spiel bereit", sagte Adler-Stürmer David Wolf. Teamkollege Nico Krämmer meinte: "Wir haben zwar nie den Kopf in den Sand gesteckt, es ist uns aber einfach nicht gelungen, die richtigen Wege zu finden."
Am Sonntag stand es bereits nach dem ersten Drittel 1:5, der glücklose Torhüter Dennis Endras musste zu Beginn des zweiten Durchgangs vom Eis. Für ihn kam Felix Brückmann ins Mannheimer Tor, er musste noch zwei Gegentreffer hinnehmen. In der Tabelle bleibt Mannheim Zweiter, Wolfsburg auf Platz drei rückte etwas näher.
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Mannheims deutlichste Niederlage in der DEL datiert vom Dezember 1995. Damals mussten die Adler ein 0:9 in Landshut einstecken.
Unterdessen siegte Titelverteidiger Eisbären Berlin souverän 4:0 (2:0, 2:0, 0:0) bei den Schwenninger Wild Wings. Die Augsburger Panther setzten ihrer Niederlagenserie ein Ende. Nach zuletzt vier Pleiten gewannen die Panther 4:3 (2:0, 0:2, 2:1) bei der Düsseldorfer EG.
Die zuletzt so starken Kölner Haie unterlagen bei den Iserlohn Roosters nach einem schwachen Mitteldrittel mit 3:7 (1:0, 0:5, 2:2). Eric Cornel traf dreifach (26./27./30.), die Roosters waren binnen fünf Minuten viermal erfolgreich. Auch Sena Acolatse (30.) gelang beim entscheidenden Zwischenspurt ein Torerfolg. Die Haie, Tabellenfünfter, hatten zuletzt sechs Siege in Serie geholt.
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