"Ich befürchte, wir werden wirklich bei einer Halbierung der Erlöse rauskommen", sagte der DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke in einer Medienrunde am Freitag.
Dank des Verzichts der Spieler auf bis zu 60 Prozent Gehalt, der Einmalzahlung von bis zu 800.000 Euro pro Klub aus dem staatlichen Konjunkturpaket und der Sponsoren-Treue wurde zwar viel aufgefangen. "Um aber überhaupt auf 60, 70 Millionen Euro Umsatz zu kommen, wird der ein oder andere Gesellschafter an sein Privatgeld gehen müssen", sagte Tripcke.
Die DEL-Klubs leben zum Großteil von Zuschauereinnahmen, die coronabedingt derzeit komplett ausbleiben. Dafür hätten sich die Einschaltquoten bei TV-Partner MagentaSport "nahezu verdreifacht", verriet Tripcke, der auch sportlich von den Leistungen auf dem Eis begeistert ist: "Es gibt einen guten Wettbewerb, viele enge und spektakuläre Spiele."
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Zudem blieben Quarantäne-Maßnahmen für komplette Teams bislang aus. Spieler aus Nordamerika, die das Virus nicht selten aus Übersee mitbringen, "fangen wir vorher ab", erklärte DEL-Spielbetriebsleiter Jörg von Ameln. Zudem sei ein einfacher Wechsel von Förderlizenzspielern zwischen den Klubs nicht mehr möglich.
Die DEL enthüllte derweil, welche vier Klubs aus Deutschland in der kommenden Saison der Champions Hockey League (CHL) teilnehmen dürfen. Ein Startrecht erhalten die jeweils zwei punktbesten Vorrunden-Teams der Staffeln Nord und Süd. Nur wenn der spätere deutsche Meister (automatisches Startrecht) nicht dazu gehört, fällt der punktschlechteste Gruppenzweite weg.
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