Im zweiten Play-off-Halbfinale unterlag die Mannschaft von Trainer Pavel Gross bei den Grizzlys Wolfsburg mit 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:1) nach Verlängerung. Die Entscheidung über den Einzug in die Endspielserie um die 100. deutsche Meisterschaft fällt erst im dritten Duell am Freitag (20.30 Uhr/MagentaSport) in Mannheim.
Auch im anderen Halbfinale ist wieder alles offen: Nord-Spitzenreiter Eisbären Berlin besiegte den Favoritenschreck ERC Ingolstadt mit 3:2 (1:1, 0:1, 2:0) und glich in der "Best-of-three"-Serie aus.
"Das war 40 Minuten solide, im letzten Drittel kam Wolfsburg besser ins Spiel. Es waren Kleinigkeiten, die das Spiel entschieden haben", sagte Mannheims Coach Gross bei MagentaSport: "Jetzt steht's 1:1, und es geht weiter." Sein Gegenüber Pat Cortina war stolz auf sein Team: "Das war unglaublicher Einsatz, unglaubliche Arbeitsmoral. Wir haben gekämpft, die meisten Zweikämpfe gewonnen und das am Ende verdient."
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Mark Katic brachte den achtmaligen Meister, der das erste Spiel mit 4:1 gewonnen hatte, in Führung (39.). Es war bereits der 28. Torschuss der Mannheimer, die sich zuvor am überragenden Nationaltorwart Dustin Strahlmeier die Zähne ausgebissen hatten. Wolfsburgs Kapitän Sebastian Furchner glich aus (47.). Anthony Rech entschied das Spiel in der sechsten Minute der Overtime.
In Ingolstadt war zunächst Tim Wohlgemuth der Hauptdarsteller. Bereits nach 57 Sekunden traf der Nationalspieler zum 1:0, dann bereitete er auf geniale Weise das Tor von Mirko Höfflin vor (27.). Zwischendurch erzielte Leo Pföderl den Ausgleich (10.).
Doch Matt White in Überzahl (50.) und Ryan McKiernan 63 Sekunden vor Schluss drehten die Partie zugunsten der Eisbären, die das erste Duell mit 3:4 verloren hatten. "Es war eine solide Leistung, jetzt geht's wieder nach Hause", sagte Eisbären-Trainer Serge Aubin mit Blick auf Spiel drei am Freitag (20.30 Uhr/MagentaSport) in Berlin: "Wir haben hart auf den Körper gespielt, so müssen wir weitermachen."
Die defensivstarken Wolfsburger, die in der ersten Runde den Nord-Tabellenzweiten Fischtown Pinguins Bremerhaven ausgeschaltet hatten, kamen zwei Drittel lang nur zu wenigen hochkarätigen Torchancen. Dann war Mannheims Goalie Dennis Endras Endstation.
Im dritten Spielabschnitt verstärkte das Team von Ex-Bundestrainer Cortina seine Offensivbemühungen. Pech hatten die Grizzlys noch bei einem Pfostenschuss von Rech (45.), dann traf Furchner im Powerplay.
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