In den Arenen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sind die kleinen Tracker als Clip oder am Schlüsselband bereits getestet worden, sie sollen helfen, wenn wieder Zuschauer in die Hallen dürfen.
"Corona wird uns in allen Lebensbereichen weiterhin herausfordern, und wir werden mit dem Virus leben müssen", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke: "Umso wichtiger ist es, dass wir in konkreten Lösungen denken sowie mit Konzepten daran arbeiten, dass perspektivisch wieder Eishockeysport vor Zuschauern stattfinden kann."
Der kleine Sender, der mit dem Smartphone gekoppelt wird, soll warnen, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden, und anschließend die Kontaktverfolgung ermöglichen. Er könne "ein weiterer wichtiger Baustein" sein, so Tripcke.
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In Berlin wurde der "SafeTag", den die Telekom zusammen mit dem Münchner Start-up Kinexon entwickelte, bei einem Spiel von 110 Personen getragen - Helfer, Mitarbeiter, Journalisten. In Wolfsburg waren es 100, am Donnerstagabend steht in Augsburg der dritte Test an.
"Unsere SafeTags sind im US-Sport bei einer Vielzahl von Ligen erfolgreich im Einsatz und haben dort einen großen Beitrag zur Sicherheit aller anwesenden Personen geleistet", erklärte Maximilian Schmidt von Kinexon.
Helfen sollen die kleinen Sender aber nicht nur, wenn im Profisport wieder Zuschauer zugelassen werden, sondern auch bei anderen Veranstaltungen und im Berufsalltag - wenn etwa am Montageband das Abstandhalten schwerfällt und Handys während der Arbeit nicht zugelassen sind.
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