Das deutsche Ausnahmetalent, das vor einem Jahr an sechster Stelle des Drafts in der nordamerikanischen Profiliga von Detroit gezogen worden war, sollte per Leihvereinbarung ursprünglich bis zum Start des Trainingscamps in Detroit für die Adler am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen.

"Wir hätten Moritz gerne noch einmal im Trikot der Adler spielen sehen. Doch die erneute Verschiebung des Saisonstarts und die fehlende Perspektive haben zu einem Umdenken bei Detroit geführt. Wir bedauern diese Entscheidung sehr, können sie aber absolut nachvollziehen", sagte Adler-Sportmanager Jan-Axel Alavaara.

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In der NHL war Seider nach seinem Draft noch nicht zum Zuge gekommen, bei der letzten Kaderreduzierung wurde er aussortiert und zum Farmteam Grand Rapids Griffins in die zweitklassige AHL geschickt. Dort kam der Verteidiger in 49 Spielen auf respektable 22 Scorerpunkte.

Eigentlich sollte er für die Schlussphase der regulären NHL-Saison wieder nach Detroit zurückkehren, ehe der Corona-Shutdown kam. Beim Finalturnier in Edmonton und Toronto waren die Red Wings dann nicht dabei.

Die NHL startet wohl am 1. Januar in die neue Saison. Die DEL hingegen hatte ihren Saisonstart nach einem gescheiterten Ultimatum an die Politik erneut verschoben. Ziel sei es jetzt, "in der zweiten Hälfte des Dezembers" zu beginnen, hatte Geschäftsführer Gernot Tripcke in der vergangenen Wochen gesagt.

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