"Es ist etwas ganz Besonderes, mit so einem Sportler wie Dirk verglichen zu werden", sagte der 25-Jährige im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. "Aber ich bin mein eigener Typ und muss meinen eigenen Weg finden. In dem, was er erreicht hat, ist Dirk aber auch für mich ein Vorbild."
Die Vergleiche würden ihn aber "auf keinen Fall" nerven, er sei "stolz drauf", so Draisaitl. Der Stürmer wurde nach einer herausragenden Saison für die Edmonton Oilers in der NHL zum wertvollsten Spieler (MVP) gewählt und erhielt wie Nowitzki die Auszeichnung als Deutschlands Sportler des Jahres. Im Gegensatz zum ehemaligen Basketball-Star fehlt Draisaitl noch der Meistertitel.
Den Stanley Cup zu gewinnen "wäre ein Traum", sagte Draisaitl. Unterstützung bekommt er in der kommenden Saison dabei von seinem Nationalmannschaftskollegen Dominik Kahun, der zuletzt beim NHL-Klub Buffalo Sabres unter Vertrag gestanden und sich bei seinem Ex-Verein Red Bull München fitgehalten hatte.
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Draisaitl habe sich für den Wechsel zu den Oilers ausgesprochen. "Sagen wir so: Ich hatte meine Finger im Spiel. Letztlich ist das allein die Entscheidung des Managements und der Coaches. Aber ich bin gefragt worden und habe ein gutes Wort eingelegt." Draisaitl und Kahun hatten in der Jugend zusammen für die Adler Mannheim gespielt. "Dominik ist einer meiner besten Freunde. Dass wir jetzt wieder zusammenspielen, nach so vielen Jahren, das ist schon witzig."
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