"Es war wirklich kurz vor knapp", sagte der NHL-Stürmer der Edmonton Oilers im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Ich weiß nicht, ob die Menschen es realisieren, in was für einer Situation sich der KEC befunden hat. Man musste aus nichts sehr, sehr schnell sehr, sehr viel Geld zusammenkratzen."
Der achtmalige deutsche Meister, bei dem Draisaitl das Eishockeyspielen lernte, hatte im vergangenen Sommer wegen der Coronakrise vor dem finanziellen Kollaps gestanden. Wie kein anderer Klub in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sind die Haie auf Zuschauereinnahmen angewiesen. Erst kurz vor dem zweimal verschobenen Saisonstart gaben die Kölner Verantwortlichen grünes Licht. "Es freut mich, dass sie es am Ende geschafft haben", sagte Draisaitl, der jeden Sommer in Köln trainiert. Die Haie sind aktuell Sechster in der Nord-Gruppe, die ersten Vier erreichen das Viertelfinale.
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Dass die DEL-Play-offs in diesem Jahr nur nach dem Modus "best of three" ausgetragen werden, kann Draisaitl aufgrund der verkürzten Saison verstehen, aber: "Ich persönlich halte nicht viel davon." Wegen des verspäteten Saisonstarts dränge die Zeit, "es ist ein komisches Jahr für alle. Aber für mich sind die Play-offs im Eishockey einfach best of seven, dann sieht man, wer das beste Team ist."
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