Am 13. November soll die Spielzeit 2020/21 eröffnet werden, darauf verständigten sich die 14 Klubs in einer Videokonferenz am Montag. Voraussetzung sei aber, dass die rechtliche und wirtschaftliche Situation im Zusammenhang mit der Coronapandemie den Spielbetrieb erlaube.

Ein konkreter Spielplan soll Mitte September veröffentlicht werden. Den zunächst angedachten Saisonstart am 18. September hatte die DEL aufgrund der Ungewissheit bei den Zuschauer-Plänen bereits im Juli verschoben.

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"Durch diese Entscheidung haben alle Beteiligten mehr Planungssicherheit", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke: "Besonders die individuellen Hygienekonzepte vor Ort sind nun extrem wichtig. Daran arbeiten alle Beteiligten in den Klubs weiterhin mit Hochdruck, damit wir von unserer Seite alle Parameter erfüllen, um in den Spielbetrieb mit Zuschauern einsteigen zu können."

Beim neuen Termin habe man die Interessen des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), der vom 5. bis 8. November in Krefeld den traditionellen Deutschland-Cup austragen möchte, und die der Champions League Hockey berücksichtigt, ergänzte Tripcke. Ein Vorbereitungsturnier aller 14 DEL-Klubs ist weiterhin in der Planung.

Vor allem die sportlichen Verantwortlichen hatten zuletzt vehement auf einen festen Termin für den Saisonstart gepocht. "Langsam werden alle ungeduldig", hatte Uwe Krupp, Trainer der Kölner Haie, dem Kölner Stadt-Anzeiger gesagt: "Man kann jetzt erwarten, dass die Liga tätig wird und uns bestätigt, dass wir spielen, und einen Spielplan herausgibt."

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