Jüngste Gespräche zwischen der nordamerikanischen Profiliga, dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), dem Eishockey-Weltverband IIHF und der Spielergewerkschaft NHLPA brachten keinen Durchbruch, aber offenbar zumindest eine Annäherung.

Der stellvertretende NHL-Chef Bill Daly bezeichnete das Treffen in einer Email an das Onlineportal The Athletic als "positiv von einer internationalen Perspektive aus gesehen". IOC und IIHF hätten den Willen gezeigt, einige unserer wesentlichen Bedenken zu adressieren. "Aus genereller Sicht", ergänzte Daly allerdings, "würde ich sagen, wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Ich würde nicht in zu große Begeisterung verfallen."

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2018 in Südkorea, als die deutsche Nationalmannschaft sensationell die Silbermedaille gewann, hatten die NHL-Profis gefehlt, nachdem sie zuvor zwischen 1998 und 2014 durchgängig bei Olympia dabei gewesen waren. Problematisch ist für die NHL einerseits die durch die Winterspiele nötige zweiwöchige Pause mitten in der Saison. Andererseits sind die Übernahme der Reisekosten und Versicherungsfragen wesentliche ungeklärte Punkte.

Alle Parteien hoffen auf eine Klärung bis zum Beginn der nächsten Saison, eine Frist ist bislang nicht festgesetzt worden. An den Spielern würde eine Teilnahme nicht scheitern, zudem ist der chinesische Markt wirtschaftlich interessant. NHLPA-Vertreter Mathieu Schneider unterstrich: "Ich sehe keinen Sinn darin, nicht nach China zu gehen."

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