"Wenn die Lockerungen nicht zu einer neuen Infektionswelle führen und die Lage in den Krankenhäusern sich nicht zuspitzt, dann kann man, glaube ich, der Sache positiv entgegen schauen", sagte der Coach der Kölner Haie im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Wichtig sei, so der 54-Jährige, "nicht den Glauben zu verlieren, dass wir im Herbst eine Saison starten", betonte Krupp, der die Entscheidung des Berliner Senats, Großveranstaltungen gar für die nächsten sechs Monate zu verbieten scharf kritisierte. "Wir reden von Schritt-für-Schritt-Maßnahmen, die im besten Interesse unserer Gesellschaft mit einer gewissen Flexibilität in beide Richtungen getroffen werden sollten", sagte Krupp: "Meiner Meinung nach hat sich Berlin die Sache leicht gemacht. Bleibt alle schön zu Hause, und wir sprechen wieder in sechs Monaten."

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Entscheidend ist für Krupp in Zeiten der Corona-Pandemie erstmal jedoch nur eines: "Aus sportlicher Sicht steht im Vordergrund, dass es überhaupt eine Saison gibt, dass Eishockey vor Zuschauern als fester Bestandteil unserer Kultur diese Krise überleben kann und weiterhin in Deutschland existiert", betonte Krupp.

DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke hatte den gemeinsamen Beschluss mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB), die neue Saison regulär am 18. September zu starten, vergangene Woche noch einmal bekräftigt. Das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August sei "eine gute Nachricht für uns, da es die neue Saison nicht betrifft", sagte der Geschäftsführer der DEL bei Sport1.

Schon am 10. März hatten die Verantwortlichen der DEL die Saison abgebrochen und erklärt, dass es keinen deutschen Meister geben werde.

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