Die Arena in Deutz ist Austragungsstätte der Heimspiele des achtmaligen deutschen Meisters Kölner Haie.

"Wir haben mehr als 30 Veranstaltungen mit maximal 2400 Zuschauern durchgeführt. Das tun wir vor allem, um die Künstler und ihre Crews in Lohn und Brot zu halten. Jetzt leiten wir darauf aufbauend den nächsten Schritt ein für Events mit 7000 bis 9000 Zuschauern", sagte Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher dem Kölner Stadt-Anzeiger.

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Es werde jeweils eine Variante für Konzerte und für Eishockey geben, so der 49-Jährige: "Das Konzept werden wir in Kürze mit den Haien gemeinsam beim Gesundheitsamt einreichen ? mit dem klaren Ziel, dass ab dem 13. November die DEL-Saison der Haie beginnt."

Die Haie sind - wie auch die anderen DEL-Klubs - während der Corona-Pandemie auf Heimspiele mit Zuschauern dringend angewiesen. "Es geht darum, dass wir überhaupt vor Publikum spielen können. Und darzulegen, dass wir alle Themen abarbeiten können, die in der Schutzverordnung stehen: Nachverfolgung, Anreise, Wegeführung, Durchlüftung der Arena, Masken, Abstände, alles", betonte Haie-Geschäftsführer Philipp Walter. Er wundert sich, dass die Politik den Sport trotz vorhandener Hygienekonzepte weiterhin bei der Öffnung von Veranstaltungen für Zuschauer Steine in den Weg legt.

Walter: "Tatsächlich ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum beim Umgang mit Sportveranstaltungen teilweise strengere Maßnahmen gelten als bei anderen Veranstaltungen mit Publikum." Die Arena hatte laut Auskunft von Löcher rund 160 Veranstaltungen mit circa 1,8 Millionen Besuchern verlegt. Vorreiter sei man gewesen, "was Veranstaltungen unter den Corona-Hygieneschutz-Bestimmungen anbelangt". Nun soll der nächste Schritt erfolgen.

Bei den DEL-Spielen soll es verschiedene Sektoren geben, "jeweils mit eigenem Sanitär- und Gastronomiebereich, gebildet. Dadurch gelangen die Besucher schnell zu ihren Sitzplätzen und kommen nicht mit Gästen anderer Sektoren in Berührung", sagte Walter.

Die Zuschauer sollen beim Einlass registriert werden. "Wir wissen genau, wer wo sitzt. Bis zum Sitzplatz trägt man den Mundschutz, am Sitzplatz kann er abgenommen werden. Denn wir halten die Abstandsregeln auf den Tribünen durch eine Art Schachbrettmuster ein", sagte Walter.

Außerdem verfüge die Arena über ein Luftvolumen von 550.000 Kubikmetern, "das wir stündlich wegsaugen. Es werden unglaubliche Luftmassen bewegt und durch Frischluft ersetzt, vergleichbar mit Open Air oder einem Flugzeug", so der 46 Jahre alte Haie-Geschäftsführer im Stadt-Anzeiger. Stehplätze stehen allerdings nicht zur Verfügung.

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