"Als Rollenspieler bist du austauschbar. Damit musst du klarkommen. Wenn es soweit ist, erhältst du einen recht trockenen Anruf, in dem sich für die Zeit bedankt und alles Gute gewünscht wird", sagte der Verteidiger im Interview mit dem Magazin Dump and Chase.

Holzer, der in der abgelaufenen Saison überraschend von den Anaheim Ducks zu den Nashville Predators getradet wurde, musste erst lernen, mit dieser Mentalität zurechtzukommen. "Die NHL kann dein Selbstbewusstsein schnell zerstören, es aber auch sehr schnell in die Höhe jagen", sagte der 32-Jährige. Wichtig sei, "emotional in der Mitte zu bleiben, sonst machst du dich Wechsel für Wechsel verrückt."

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Auch von den "Tough Guys" dürfe man sich nicht einschüchtern lassen. Bei seinem ersten NHL-Spiel für die Toronto Maple Leafs saß ihm in der Kabine Colton Orr gegenüber, der 1,90-m-Hüne habe sich "Vaseline auf die Augenbrauen und Wangen" geschmiert. "Da habe ich leicht verstört rübergeschaut und gedacht: Herrgott, wo bin ich hier gelandet? In seinem ersten Wechsel hat Orrzy gleich einen Fight bestritten", erinnerte sich Holzer: "Danach wusste ich, wie es in der NHL zugeht."

Typen wie Orr seien aber meist nur auf dem Eis knallhart. "Wenn die Familie da ist, sind es die größten Softies", verriet Holzer: "Schon lustig, morgens spielen sie mit den Kindern zu Hause mit dem Puppenhaus, abends hauen sie dir auf dem Eis auf die Fresse."

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